Jahrgang 2 Nr. 0 vom 16.07.2001
Wirtschaftsmeldungen

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  • (Hürriyet, 19.07.01)Türkei und Argentinien auf der Tagesordnung von G8-Gipfel. Wie die Hürriyet mit Verweis auf die Financial Times berichtet, werden Argentinien und die Türkei zu den Schwerpunktthemen des G8-Gipfels gehören. In diesem Zusammenhang vertritt die Financial Times die Auffassung, daß sich durch die weltweit nachlassende Konjunktur die Situation beider Länder weiter erschwert. Auch weist die Financial Times darauf hin, daß angesichts von Zinszahlungen, die das Steueraufkommen übersteigen, die Türkei beschließen könnte, die Schuldenrückzahlung zu verschieben.
  • (Dünya, 16.07.01)Touristenzahl steigt - nicht aber die Einnahmen. Seit beginn des Jahres wird jeden Monat ein neuer Rekord in den Besucherzahlen gebrochen. Abgesehen vom Monat März waren in den jeweiligen Monaten soviele Besucher wie nie zuvor in der Türkei. Dennoch hat sich der Erlös nicht erhöht. Der Artikel hebt hervor, daß dies wohl auch daran liegen kann, daß die touristische Infrastruktur zwischen "Strand und Hotel" nicht ausreichend ausgebaut sei. Auch zeigt eine Analyse der in diesem Jahr begonnenen Investitionen einen - wie in allen Branchen - vorhandenen starken Einbruch. Dies bezieht sich sowohl auf die Zahl der Projekte als auch auf das Investitionsvolumen. Dementsprechend verringert sich auch die Beschäftigungswirkung durch den Tourismus.
  • (Internet Haber, 14.07.01)Deutsche Manipulationen an der türkischen Wirtschaft? Wie InternetHaber meldet, soll die Deutsche Bank am 12. Juli das Gerücht verbreitet haben, daß eine "Konsolidierung" bevorstehe und Anleger, die ihr Geld schützen wollten, dieses bei dieser Bank anlegen sollten. Mit ähnlichen Gerüchten soll die Deutsche Bank bereits am 21. Februar zur Abwertungsentscheidung der Türkischen Lira und zum Ausbruch der zweiten Wirtschaftskrise beigetragen haben.
  • (DördüncüKuvvetMedya, 16.07.01)Der Staat wird zum größten Medienkonzern. Durch die Übernahme von weiteren Banken kontrolliert die Bankenaufsicht die Aktienmehrheiten eine ganzen Reihe von Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie Zeitungen und Zeitschriften. Zwar ist bisher von staatlicher Seite noch nicht in das Management bzw. die Stellenbesetzungen eingegriffen worden, doch sind alle Aktienverkäufe und Investitionsentscheidungen genehmigungsbedürftig.

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Touristenzahl steigt - nicht aber die Einnahmen


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