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Überschwemmungen in der Region MersinSturm und Regen haben am vergangenen Wochenende die östliche Mittelmeerregion heimgesucht. Am schwersten waren die Provinzen Mersin und Icel betroffen. Eine große Zahl von Häusern und Straßen wurden beschädigt, am schwersten scheint jedoch die Landwirtschaft betroffen zu sein. In der Region wird befürchtet, daß die Trinkwasserquellen verseucht wurden und es wird geraten, Wasser vor dem Gebrauch abzukochen. Wie Bianet meldet, wird über Ruhr-Fälle berichtet. Die Forderung, die Region zum Katastrophengebiet zu erklären, ist bisher nicht verwirklicht worden. Aufgrund der Wirtschaftskrise und der strikten Haushaltspolitik werden auch Forderungen nach staatlicher Katastrophenhilfe sowie Hilfen für die betroffenen Bauern zwar für nötig gehalten, jedoch kaum im erforderlichen Umfang verwirklicht werden können. Die Konföderation der Gewerkschaften im Öffentlichen Dienst (KESK) und die Gesundheitsgewerkschaft (SES) haben eine Hilfskampagne gestartet und bieten kostenlose Gesundheitsberatung und Medikamente an. Am stärksten wurde Tarsus betroffen. Der Berda-Fluß hat die anliegenden Dörfer überschwemmt. 15 Siedlungen wurden überflutet. Der Stausee mußte die Schleusen öffnen. In Mezitli (Provinz Mersin) wurden mehrere Brücken beschädigt, eine Anzahl Häuser wurde so schwer beschädigt, daß sie abgerissen werden müssen. Im Toroslar Landkreis wurden 100 km Straße zerstört und zwei Brücken stark beschädigt. Da Schadenserhebung ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Regenfälle werden erwartet. |
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