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- (Aksam, 21.02.02) Yilmaz: Verbot von Sendungen in kurdischer Sprache
nützt nur der PKK. Die Zulassung von Sendungen in kurdischer
Sprache würde nach Auffassung des ANAP-Vorsitzenden Mesut Yilmaz
der PKK ein wichtiges Thema aus der Hand nehmen.
- (Radikal, 21.02.02) 13595 Schiffe mit gefährlicher Fracht
passierten im Jahr 2001 den Bosporus. Nach Angaben der für
Seenotrettung zuständigen KEGKI war der überwiegende Teil
dieser Schiffe Öl- und Gastanker. Das Radarleitsystem sei zu 80
Prozent fertiggestellt, hätte jedoch bereits im Dezember in Betrieb
gehen müssen.
- (Aksam, 20.02.02) Gesetzesplan zur Bekämpfung von Folter.
Neben einer Verschärfung der Strafen soll vor allem auch die Anklageerhebung
gegen Staatsbedienstete in Folterverfahren erleichtert werden. Außerdem
sollen die Verantwortlichen im Falle einer Verurteilung der Türkei
durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof auferlegte Entschädigungszahlungen
aus eigener Tasche leisten.
- (Aksam, 20.02.02) Kritik am Entwurf des neuen Pressegesetzes.
Auf Ablehnung stossen vor allem die erhöhten Geldstrafen im Gesetzentwurf.
Aber auch die Neufassung der Verantwortlichkeit des Chefredakteurs wird
kritisiert. Der zuständige Minister Karakoyunlu erklärte,
daß der Gesetzentwurf in seiner vorläufigen Fassung zur Diskussion
gestellt worden sei, damit er in der bestmöglichen Fassung ins
Parlament eingebracht und verabschiedet werden könne.
- (Aksam, 19.02.02) Nordzyprischer Präsident Denktas übt
heftige Kritik an EU-Erweiterungskommissar Verheugen. Mit der Äußerung,
daß die Republik Zypern auf jeden Fall Mitglied der EU werde,
auch wenn bis zum Jahresende 2002 keine Einigung auf der Insel erzielt
worden sei, habe Verheugen den Gesprächen zwischen der türkischen
und griechischen Seite schweren Schaden zugefügt. Denktas zufolge
werde die griechische Republik Zypern keine Zugeständnisse am Verhandlungstisch
machen, wenn ihr zugesichert wird, auf jeden Fall der EU beitreten zu
können.
- (Radikal, 18.02.02) Schäden an 1300 Gebäuden nach Explosion
eines Flüssiggastanks im Istanbuler Stadtteil Kagithane.
Die Wirkungen der Explosion erreichten einen Umkreis von 1,5 km. 790
Wohnungen und 508 Arbeitsstätten wurden beschädigt. Die Explosion
hatte Diskussionen über die Sicherheit der an verschiedenen Stellen
der Stadt eingesetzten Flüssiggastanks ausgelöst (atv-haber).
- (Radikal, 18.02.02) Totschweigen?! Justizminister
Türk beantwortete eine parlamentarische Anfrage des SP-Abgeordneten
Bekaroglu hinsichtlich des Hungerstreiks gegen die Hochsicherheitsgefängnisse.
Demnach befanden sich am 7. Januar 2002 noch 8 Gefangene im unbefristeten
Hungerstreik, 142 setzten das 'Todesfasten' fort. Justizminister Türk
kommentierte diese Zahlen damit, daß es sich um den niedrigsten
Stand seit Beginn der Aktion handele und er hoffe, daß wenn die
Medien nicht mehr über den Hungerstreik berichteten, er völlig
eingestellt werde ...
- (Aksam, 18.02.02) Verhandlungen über Vorgehen im Hinblick
auf die Abschaffung der Todesstrafe. Da
die MHP nach wie vor gegen die Abschaffung der Todesstrafe eintritt,
die EU jedoch deren uneingeschränkte Aufhebung zur Vorbedigung
für die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen gemacht hat, wird vermutet,
daß die Frage - ähnlich wie bei den Gesetzen zur Ausdehnung
der Meinungsfreiheit - strittig in das Parlament eingebracht wird. Während
ANAP und DSP für eine uneingeschränkte Aufhebung der Todesstrafe
eintreten, haben sich DYP und MHP dagegen ausgesprochen. SP und AKP
haben erklärt, daß sie zu Beratungen bereit seien.
weitere Kurzmeldungen
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Gesetzesplan zur Bekämpfung von
Folter
Kritik am Entwurf des neuen Pressegesetzes
Schäden an 1300 Gebäuden
nach Explosion eines Flüssiggastanks im Istanbuler Stadtteil Kagithane
Totschweigen?!
Verhandlungen über
Vorgehen im Hinblick auf die Abschaffung der Todesstrafe
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