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- (Milliyet, 26.04.02) OECD: Wachstum könnte sich verzögern.
In einem Bericht zu den Wachstumsaussichten der türkischen Volkswirtschat
geht die OECD davon aus, daß das Wirtschaftswachstum in diesem
Jahr 1,8 %, im kommenden Jahr 3,5 % betragen wird. Als Hauptursachen
für das geringe Wachstum werden sinkende Reallöhne, hohe Arbeitslosigkeit,
mangelndes Vertrauen ausländischer Investoren sowie die Instabilität
des Bankensektors genannt.
- (Radikal, 25.04.02) EU-Kommission schätzt Wirtschaftswachstum
der Türkei im Jahr 2002 auf 2,5 %. Im kommenden
Jahr wird mit einem Wachstum von 3,2 % gerechnet. Für dieses Jahr
rechnet die EU mit einer Steigerung der Exporte um 3,9 %, im kommenden
um 7,6 %. Die Erwartungen für die Importentwicklung belaufen sich
auf eine Zunahme um 9,2 % in diesem und 9,9 % im kommenden Jahr. Zum
Jahresende erwartet die EU-Kommission außerdem eine Arbeitslosigkeit
von 12 % in der Türkei, die im kommenden Jahr auf 11,8 % zurückgehen
wird. Die Erlöse aus dem Tourismus werden nach dieser Einschätzung
in diesem Jahr auf dem Vorjahresniveau verharren, da die Krisen in der
Region die Entwicklung des Fremdenverkehrs behindern.
- (Milliyet, 25.04.02) Inflationserwartung zum Jahresende auf 37
% gesunken. Nach Umfrageergebnissen der türkischen
Zentralbank ist im April die Inflationserwartung von zuvor 39,2 % auf
37 % gesunken. Gleichzeitig sanken die Wachstumserwartungen von 2,1
% auf 2,0 %.
- (Aksam, 24.04.02) American Express rechnet mit starker Abwertung
der TL. Nach Einschätzung von American Express
liegt die Wahrscheinlichkeit einer starken Abwertung der TL bei 70 %.
Als Zeitpunkt wird die Zeit ab Juni angesehen. Außerdem weist
das Kreditinstitut auf einige Unsicherheiten im Wirtschaftsprogramm
hin. Für die TL wird eine Überbewertung von 23 % angegeben.
Es wird dem Bericht zufolge mit einem Kurs von 1.600.000 TL/Dollar gerechnet.
- (Bianet,23.04.02) Hohe Erwartungen an den deutschen Tourismusmarkt.
Bei einer Tourismuskonferenz in Antalya erklärte Vural Öger,
daß die Türkei bei den touristischen Flugreisen von Deutschland
mit drei Millionen Passagieren hinter Spanien auf Platz 2 liegt. Eine
Untersuchung des Deutschen Tourismusinstitut habe ergeben, daß
7,7 Millionen Deutsche die Türkei besuchen wollten.
- (Aksam, 22.04.02) Besorgnis über Dumping bei Flugpreisen.
Mit Kampfpreisen für Flüge zwischen Deutschland und der Türkei
bis zu einer Untergrenze von 50 Euro hat ein gnadenloser Wettbewerb
unter den Charterflug-Firmen eingesetzt. Das Tourismusministerium reagierte
mit Besorgnis auf diese Entwicklung, da türkische Flugfirmen darunter
leiden könnten. Darum wurde am vergangenen Freitag (19.04.) eine
Besprechung im Tourismusministerium angesetzt, zu der Firmenvertreter
geladen wurden.
- (Aksam, 22.04.02) Bilanz der Arbeitsunfälle.
Nach einer Statistik der Sozialpflichtversicherung SSK starben bei Arbeitsunfällen
zwischen in den Jahren 1998 und 2000 3778 Menschen. Bei 9176 Menschen
trat aufgrund von Arbeitsunfällen eine Behinderung ein, die sie
arbeitsunfähig macht. Insgesamt beliefen sich die Ausfallzeiten
aufgrund von Arbeitsunfällen in diesem Zeitraum auf 5.621.178 Arbeitstage.
- (Aksam, 20.04.02) Perspektiven für türkisch-chinesischen
Handel. Im Zuge seines Türkeibesuchs sprach
sich der chinesische Premier Rongji für eine Intensivierung der
wirtschaftlichen Zusammenarbeit aus. Angesprochen wurde neben dem Import
von in der Türkei gefertigten Autos nach China auch die Förderung
von Direktinvestitionen zwischen beiden Ländern.
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