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- (Aksam, 6.06.02) Yapi Kredi Bankasi zur "besten Bank der Türkei"
gewählt. Die Zeitschrift Global Finance
legte als Kriterien "Strategie", "Innovation", "Marktanteil"
und "Potential" an.
- (Aksam, 5.06.02) Wachstumsprognose für türkischen Tourismus.
Der Weltorganisation für Reisen und Tourismus (WTTC) zufolge liegen
die Wachstumserwartungen für den türkischen Tourismus bei
jährlich 10,2 %.
- (Aksam, 5.06.02) Türkei hat Nachholbedarf bei Call Center.
Telefonischer Kundendienst und Telefonmarketing stecken dem Beitrag
zufolge in den Kinderschuhen. Bisher sind lediglich 20 Unternehmen auf
dem türkischen Markt tätig. Gerechnet wird dem Generaldirektor
eines dieser Unternehmen, Global Bilgi, mit einem Wachstum um 200 bis
300 % in den kommenden 3 bis 4 Jahren. Das Beschäftigungspotential
bei den Call Centern läge angesichts europäischer Erfahrungen
bei ca. 1 Millionen Menschen.
- (Milliyet, 4.06.02) Bankenaufsicht stellt ihren Report für
das Jahr 2001 vor. Dem Bericht zufolge wurde
Kapital in einer Höhe von 21,581 Katrillionen TL an die 19 in staatliche
Verwaltung übernommenen ehemaligen Privatbanken überwiesen.
Zugleich wurden die Unternehmensbeteiligungen dieser Banken zum Teil
verkauft, zum Teil in Treuhänderschaft übernommen. Insgesamt
ist der Bankensektor aufgrund der Krise im vergangenen Jahr geschrumpft.
Die Schrumpfung wurde jedoch von den staatlichen Banken verursacht,
während die Privatbanken geringfügig wuchsen. Die Zahl der
Banken nahm um 22 ab und beläuft sich zum Jahresende 2001 auf 57.
Gleichzeitig sanken sowohl die Zahl der Filialen als auch der Beschäftigten.
Bei den staatlichen Banken wurden 14.337 Beschäftigte, bei den
Privatbanken 7.458, bei den übernommenen Banken 13.377 Beschäftigte
entlassen.
- (Staatliches Statistikinstitut, 3.06.02) Mai-Inflation deutlich
niedriger als erwartet. Mit einem Anstieg des
Gesamtindex um 0,4 % und dem der Verbraucherpreise um 0,6 % blieb die
Inflation deutlich unter den Erwartungen. Als Grund werden vor allem
die starken Preisrückgänge für landwirtschaftliche Produkte
angesehen. Gleichzeitig mehren sich kritische Stimmen, die darauf hinweisen,
daß der zur Zeit angewandte Index veraltet sei und darum die tatsächliche
Belastung der Bevölkerung durch Preissteigerungen nicht richtig
wiedergebe.
- (Aksam, 3.06.02) Zahl der Arbeitslosengeldempfänger auf über
20.000 gestiegen. Ende Mai erreichte die Zahl
der Arbeitslosengeldempfänger 20.432 Personen. Die Arbeitslosenversicherung
hat seit März diesen Jahres mit ihren Zahlungen begonnen. Nach
Berechnungen des Staatlichen Statistikinstitutes liegt die Zahl der
Arbeitslosen bei 2,5 Millionen (1. Quartal 2002).
- (Aksam, 3.06.02) Bauverband: "Die Türkei ist ein Projektfiedhof".
Einer Erklärung der Union der türkischen Bauunternehmer zufolge
fehlen für die Fertigstellung von Projekten 100 Katrillionen TL.
Projekte, die eigentlich innerhalb von fünf Jahren abgeschloosen
werden könnten, benötigten in der Türkei 15 bis 20 Jahre.
- (Aksam, 1.06.02) Bilanz der Halkbank für das Jahr 2001 veröffentlicht.
Dem im Amtsblatt veröffentlichten Bericht zufolge, erzielte die
staatliche Halkbank einen Gewinn aus ihren Tätigkeiten in Höhe
von 530 Trillionen TL. Aufgrund von 1,11 Katrillionen TL offener Zahlungen,
die die Bank noch zu empfangen hat, schloß die Bilanz mit einem
Minus in Höhe von 580 Trillionen TL.
- (Aksam, 1.06.02) Handy-Operateur Turkcell mit 1,3 Millionen Abonnenten
außerhalb der Türkei. Das Unternehmen
ist in Azerbaidschan, Kazachstan, Georgien, Nord-Zypern und Moldawien
tätig.
- (Aksam, 1.06.02) Dollar nähert sich seinem tatsächlichen
Wert an. Der Vorsitzende der Vereinigung der
türkischen Kammern und Börsen (TOBB) Rifat Hisarciklioglu
erklärte, mit Verweis auf die These von Staatsminister Dervis,
daß weder vorgezogene Wahlen noch wirtschaftliche Schwankungen
das makroökonomische Gleichgewicht erschüttern könnten,
daß die Schwankungen auf dem Devisenmarkt als normal bewertet
werden müßten.
- (Bianet, 31.05.02) 112 Regionaldirektionen geschlossen.
Im Zuge der zu Jahresanfang beschlossenen Einsparungen wurden zum 31.05.
112 Regionaldirektorate geschlossen. Das Personal soll auf andere Dienststellen
verteilt, die Betriebsmittel verkauft werden. Betroffen sind u.a. die
Dorfdienste, Straßenmeistereien oder die Wasserdienste.
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