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- (Aksam, 2.08.02) Strompreise um 1,8 % erhöht.
Die staatliche Energieversorung TEDAS erhöhte das Preisniveau um
1,8 %. Gleichzeitig wurde bekanntgegeben, daß von nun an auch
Moscheen und die Straßenbeleuchtung abgerechnet werden. Bisher
konnte für diese Zwecke der Strom kostenlos bezogen werden.
- (Aksam, 2.08.02) Neuer Zinsindex eingeführt.
Unter Beteiligung von 13 Banken veröffentlicht die Türkische
Bankenvereinigung (TBB) täglich um 11:15 Uhr einen Referenzzinssatz
(TRLIBOR), der Aufschlüsse über die weitere Zinsentwicklung
sowohl von Spar- als auch Kreditzinsen gegen soll. Der TRLIBOR wird
nach Laufzeiten veröffentlicht. Die ersten Werte waren: (over night)
48,89 %; 1 Woche 49,99 %; 1 Monat 52,25 %; 1 Jahr 74,94 %.
- (Aksam, 2.08.02) Exporte im Juli um 29,3 % gestiegen.
Nach Angaben der türkischen Vereinigung der Exporteure (TIM) stiegen
die Exporte im Juli um 29,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat und
erreichten einen Wert von 3,155 Milliarden Dollar. In den ersten 7 Monaten
dieses Jahres stiegen die Exporte um 9,1 %. Der industrielle Export
stieg im Juli um 35,9 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Darunter
liegen Konfektion und Elektronische/elektrische Geräte an der Spitze.
Als wichtigste Ursache für den starken Exportanstieg wurde der
Wertgewinn des Euro angegeben.
- (Bianet, 1.08.02) Zusammenarbeit zwischen Universität Bursa
und der Landwirtschaftsverwaltung Bursa beschlossen.
Gegenstand der Zusammenarbeit soll vor allem die Entwicklung eines Frühwarnsystems
für Pflanzenkrankheiten sein. Mit Hilfe des Projektes sollen die
Aufwendungen für landwirtschaftliche Chemikalien um die Hälfte
gesenkt werden.
- (Milliyet, 1.08.02) Banken schlossen 1. Quartal mit Gewinn ab.
8 an der Börse notierte Banken schlossen das 1. Quartal 2002 mit
einem Gewinn von 317 Trillionen TL ab. Der Jahresabschluß 2001
wies dagegen insgesamt Verluste in Höhe von 1,5 Katrillionen TL
aus. Die höchsten Gewinne erzielte dabei die Akbank mit 107,1 Trillionen
TL im ersten Quartal und 301 Trillionen TL im Zeitraum von Januar bis
Ende Juni.
- (Aksam, 29.07.02) Pläne für Investitionsrat vorläufig
aufgegeben. Eigentlich war für den 18. Juli
eine internationale Konferenz unter Beteiligung der Vorsitzenden von
Weltbank und Internationalem Währungsfond sowie Spitzenmanagern
multinationaler Konzerne in Istanbul geplant gewesen. Sie mußte
jedoch aufgrund der politischen Turbulenzen verschoben werden. Geplant
sei gewesen, die Veranstaltung zu einem jährlich wiederkehrenden
Termin zu machen und damit auf eine kontinuierliche Verbesserung der
Rahmenbedingungen für ausländische Direktinvestitionen zu
drängen. Diese Pläne seien jedoch einer späteren neuen
Regierung überlassen worden.
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