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Metro AG eröffnet zwei neue Märkte in der TürkeiLangfristiges Vertrauen in die Entwicklung des EinzelhandelsMit der Eröffnung eines neuen Großmarktes "Metro Cash & Carry" in Büyükçekmece und eines "Praktiker" Marktes in Konya hat die Metro-AG auch in diesem Jahr ihre Investitionen in der Türkei fortgesetzt. Die Investitionen in der Türkei folgen einem langfristigen Plan, der auch während der Krise seit dem vergangenen Jahr und den damit verbundenen enormen Einbrüchen im Inlandshandel nicht geändert wurde. Weitere Eröffnungen - nicht nur in den zentralen Großstädten, sondern auch in den anderen anatolischen Städten im Hinterland - sind geplant. Der Ausbau des Filialnetzes würde jedoch schneller voranschreiten, wenn nicht bürokratische Hindernisse einer schnelleren Verwirklichung der Projekte im Wege stünde. Gleichwohl zeigt das Beispiel des Metro Cash&Carry Marktes in Büyükçekmece, daß hier auch die Standortwahl eine wichtige Rolle spielt. Bei der Eröffnungsfeier am 27. August erklärten die Verantwortlichen, daß das Projekt in nur 100 Tagen mit allen Genehmigungsverfahren abgeschlossen werden konnte. Dabei kam der Kommunalverwaltung, die sich aktiv an der Grundstückssuche beteiligte und die Marktansiedlung intensiv begleitete eine Schlüsselrolle zu. Die weltweit in 24 Ländern operierende Metro AG mit ihren vier Handelszweigen - Cash&Carry, Lebensmittel, Nonfood Fachmärkte und Kaufhäuser - ist in der Türkei mit nun 8 Großmärkten, 6 real-Lebensmittelmärkten und 7 Praktiker-Märkten vertreten. Zwei weitere real-Lebensmittelmärkte sind in Konya (Februar 2003) und an einem Standort in der Süd-Türkei (voraussichtlich Dezember 2002) geplant. Die Metro AG ist seit 1990 in der Türkei präsent, im Jahr 2001 wurde in der Türkei ein Umsatz von 620 Millionen Euro erzielt. Die Metro AG operiert in der Türkei bisher ohne inländischen Partner. Mit der Eröffnung der neuen Märkte werden nicht nur insgesamt 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Bisher bereits beschäftigte die Metro AG in der Türkei ca. 4000 Mitarbeiter. Die Metro AG setzt bei ihren Märkten auf Fachverkäufer. Dementsprechend hat die Personalpolitik einen hohen Stellenwert und werden auf allen Ebenen regelmäßig Fortbildungen durchgeführt. Bei der Eröffnung des Großmarktes in Büyükçekmece erklärte der Generaldirektor der Cash&Carry Märkte für die Türkei Hakan Erdin, daß die Mitarbeiter das größte Kapital der Gesellschaft darstellten und daß Teamarbeit Vorrang habe. Das Vordringen internationaler Handelshäuser auch in die türkische "Provinz" eröffnet den Menschen dort die Möglichkeit, Waren "vor Ort" zu kaufen, für die sie sonst in die Metropolen hätten fahren müssen. Die Aufwertung von Einkaufsstandorten wiederum kommt nicht nur den neuen Märkten, sondern auch dem sonstigen Einzelhandel zugute. Auch allein die Tatsache, daß ein internationaler Investor sich für einen Standort jenseits der zentralen Investitionsgebiete interessiert, wertet die jeweiligen Regionen auf. Das Sortiment der Märkte wird, abgesehen von den Lebensmittelmärkten, zentral weltweit eingekauft. Bei den Lebensmittelmärkten genießen die Filialen einige Freiräume, sich auf regionale Kundenwünsche einzustellen. So wird bereits vor der Markteröffnung geprüft, welche regionalen Besonderheiten und Bedürfnisse vorliegen und ob regionale Produkte in ausreichender Menge und Qualität beschafft werden können. An dieser Stelle gehen Globalisierung und Regionalisierung Hand in Hand. Demgegenüber gilt für die Praktiker Märkte ebenso wie für die Konkurrenz, die Bauhaus Märkte, daß "Do it Yourself" in der Türkei bisher kaum verbreitet ist. In den meisten Haushalten findet sich kaum Werkzeug, da Handwerksleistungen ausgesprochen billig sind, verspüren bisher wenig Türken den Wunsch, beispielsweise Möbel selbst zu montieren. Dennoch werden die Praktiker Märkte mit einem Sortiment für den End-Kunden und nicht schwerpunktmäßig das Handwerk eröffnet. Durch preisgünstige Angebote und bereitgestellte Verarbeitungs-/Montageanleitungen sollen Kunden animiert werden, stärker selbst Hand anzulegen. Die internationale Investitionspolitik des Konzerns verfolgt das Ziel, langfristig die Hälfte des Konzern-Umsatzes im Auslandsgeschäft zu erwirtschaften. Dabei liegen die Investitionsschwerpunkte in Osteuropa und Asien. Dabei werden in allen Ländern grundsätzlich die gleichen Vertriebsstrukturen verwand, gleichzeitg jedoch Raum für die Anpassung an regionale Besonderheiten gegeben. |
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