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- (Aksam, 7.09.02) Möbelhersteller Istikbal exportiert in 50
Länder. Angestrebt wird ein Exporterlös
von 101 Millionen Dollar in diesem Jahr. Exportiert wird beispielsweise
nach Deutschland, Österreich, Amerika und Japan.
- (Aksam, 7.09.02) Turkish Airlines meldet 75,9 Trillionen TL Gewinn.
Während durch den Passagierrückgang nach den Terroranschägen
vom 11. September weltweit Fluggesellschaften rote Zahlen schreiben,
konnte die Turkish Airlines mit Gewinnen aufwarten. Während bei
den Inlandsflügen ein leichter Rückgang zu verzeichnen war,
stieg die Passagierzahl bei den Auslandsflügen. Außerdem
konnten Einsparungen durch Rationalisierung und Einstellung einzelner
Flugrouten in Höhe von 60 Millionen Dollar erzielt werden. Außerdem
wurde die Zahl der Flugzeuge reduziert. Die Kapazitätsauslastung
konnte um 6 % auf 67,4 % gesteigert werden.
- (Aksam, 7.09.02) Deutlicher Anstieg der Industrieproduktion im
2. Quartal 2002. Nach Angaben des Staatlichen Statistikinstitutes
stieg der Index des Produzierenden Gewerbes im Zeitraum von April bis
Juni um 11,9 %. Der Privatsektor verzeichnete einen Produktionsanstieg
von 16,1 %, der öffentliche Sektor einen von 0,9 %. Die Industrieproduktion
stieg im 2. Quartal um 13,7 %. Die Produktion im Bereich Gas, Strom
und Wasser ging um 3,8 % zurück. Der Gesamtanstieg der Produktion
in den ersten sechs Monaten dieses Jahres beläuft sich diesen Angaben
zufolge auf 7,4 %. Die Tageszeitung Radikal meldet außerdem, daß
das Staatliche Statistikinstitut am kommenden Mittwoch die Ergebnisse
des Bruttosozialproduktes bekanntgeben wird. Man rechnet mit einem deutlichen
Anstieg, der die Erreichung des 3-prozentigen Wachstumsziel wahrscheinlicher
macht.
- (Milliyet, 7.09.02) 1,7 Milliarden Dollar ins Ausland abgeflossen.
In den ersten 6 Monaten dieses Jahres wurden durch von Türken im
Ausland getätigte Wertpapierkäufe 1,7 Milliarden Dollar ins
Ausland transferiert. Im gesamten Vorjahr belief sich die Summe auf
788 Millionen Dollar.
- (Radikal, 4.09.02) Einnahmen aus Autoexport um 10,8 % gestiegen.
Angesichts der gesunkenen Binnennachfrage hat die türkische Exportindustrie
sich erfolgreich auf den Export umgestellt und in diesem Jahr bisher
Exporte im Wert von mehr als 2,5 Milliarden Dollar durchgeführt.
Hauptkunde war dabei Deutschland mit einem Abnahmevolumen von 525 Millionen
Dollar, auch wenn dieser Wert um 14,3 % niedriger lag als das Vorjahresergebnis.
Die größten Zuwächse wurden beim Export nach Algerien,
Polen und Israel erzielt.
- (Radikal, 4.09.02) Jahresinflation auf 43,9 % gesunken.
Am Dienstag gab das Staatliche Statistikinstitut die Inflationszahlen
für August bekannt. Mit einem Gesamtanstieg von 2,1 % im Monat
und einem Anstieg der Verbraucherpreise um 2,2 % bewegten sich die Wert
im Rahmen der Erwartungen. Der Preisanstieg des privaten Produzierenden
Gewerbes wurde mit 2,3 % angegeben. In den ersten acht Monaten diesen
Jahres stiegen die Verbraucherpreise um 23,4 %. Überdurchschnittliche
Preisanstiege wurden vor allem bei Bildungsausgaben und Mieten festgestellt.
Der für die Wirtschaft verantwortliche Minister Türker erklärte
sich in einer Bewertung der Inflationsdaten optimistisch, daß
das Ziel einer Jahresinflation von 35 % und eines 3-prozentigen Wachstums
gehalten werden könne.
- (Radikal, 3.09.02) Problematische Lage der Yapi Kredi Bankasi.
Mit der Übernahme der Pamukbank in die staatliche Bankenversicherung
(TMSF) war auch die Yapi Kredi Bankasi (YKB) ins Gerede gekommen. Die
Absichtserklärung der türkischen Regierung gegenüber
dem IMF, bis zum 16. September eine Strategie für die Klärung
der Besitzverhältnisse sowohl von Yapi Kredi als auch der Pamukbank
zu entwickeln, führt nun zu einem starken Wertverlust der YKB-Aktien.
Lag der Wert dieser Aktien im Mai noch bei 4250 so sank er bis Donnerstag
auf 1075. Zu den starken Verkäufen hatten insbesondere Gerüchte
über Verkäufe ausländischer Anleger beigetragen.
- (Hürriyet, 1.09.02) Tarifverhandlung der Beamten zunächst
gescheitert. Bei den ersten Tarifverhandlungen für
die Beamten kam es auch am Samstag zu keiner Einigung. Der gewerkschaftlichen
Forderung einer Festbetragsanhebung um 250 Millionen TL netto stand
ein Arbeitgeberangebot von 75 Millionen brutto gegenüber. Die Gewerkschaften
im Öffentlichen Dienst kündigten an, ab dem 1. September 'Dienst
nach Vorschrift' zu machen.
- (Milliyet, 1.09.02) Metro-Chef Hakan Ergin: Wahlen bremsen Nachrage.
In einem Interview mit der Milliyet erklärte Ergin, daß nach
einer Nachfragebelebung im Mai seit der Diskussion über vorgezogene
Wahlen wieder ein Rückgang der Verbrauchernachfrage eingetreten
sei. Die Kunden kauften vor allem den alltäglichen Mindestbedarf
und orientierten sich an den preisgünstigsten Waren. Nach Einschätzung
von Ergin hat die Zahl der 'offenen Märkte' und damit auch der
Schattenwirtschaft zugenommen. Dies schade dem Einzelhandel und würde
zur Fortsetzung bei den Schließungen von Supermärkten führen.
Andererseits hätten die 'offenen Märkte' auch eine stabilisierende
Funktion, da sie einer 'sozialen Explosion' entgegenwirkten. Die Metro-Großmärkte
planen pro Jahr drei neue Filialen zu eröffnen. Der Jahresumsatz
2002 soll von 400 Millionen Euro (2001) mit Hilfe der neuen Filialen
auf 450 Millionen Euro erhöht werden.
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