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- (Dünya, 18.03.06) 5 Forderungen von Arbeitergebern an
Regierung zum EU-Prozess. In einem Bericht
mit dem Titel "Sozialpolitik und Beschäftigt" warnt der
Arbeitgeberverband TISK die Regierung, im Rahmen des Beitrittsprozesses
Bestimmungen zu übernehmen, die die Wettbewerbsfähigkeit verringern
und Beschäftigung behindern könnten. Belastungen von Industrie
und Wirtschaft sollten möglichst vermieden werden. Maßnahmen,
die die Wettbewerbsfähigkeit verringern, Beschäftigung behindern
und die Arbeitslosigkeit erhöhen könnten, sollen möglichst
lange hinausgezögert werden. Mittelständische Betriebe und
Industrie sollen geschützt werden. Die Harmonisierung mit dem EU-Recht
bei der Sozial- und Beschäftigungspolitik soll möglichst lange
hinausgezögert werden. In der Sozialpolitik sollten unnötige
Zusagen vermieden werden. (Wie es scheint, ist TISK der Auffassung,
dem Wettbewerb nur auf dem Wege von Sozialdumping bestehen zu können.
Man wird voraussichtlich von Sektor zu Sektor verschiedene Antworten
finden können, die tragfähiger und langfristig wirksamer sind
...).
- (Dünya, 17.03.06) Kapazitätsauslastung der Industrie
leicht gestiegen. Der monatlichen Umfrage des
Türkischen Statistikinstitutes zufolge stieg die Kapazitätsauslastung
der Industrie auf 77,3 %. Einen deutlichen Anstieg gegenüber dem
Vorjahresmonat konnten öffentliche Betriebe verzeichnen, deren
Auslastung von 77,4 % im Februar 2005 auf 83 % im Februar 2006 anstieg.
Im Privatsektor lag die Auslastung bei 76,3 %. Nach den Gründen
für die nicht vollständige Kapazitätsauslastung befragt
ist mangelnde Nachfrage auf dem Binnenmarkt deutlich zurückgegangen,
während mangelnde Nachfrage auf Auslandsmärkten an Bedeutung
zunahm. Für den Bekleidungssektor wird eine Auslastung von 81,1
% angegeben.
- (Dünya, 17.03.06) Wettbewerbsbehörde fordert Änderung
bei Auto-Verkauf und Service ab 2007. Eine
Anordnung der Wettbewerbsbehörde bringt weitgehende Änderungen
bei Verkauf und Wartung von Autos. Zunächst entfällt die Auflage,
dass ein Markenhändler zugleich auch Wartungsservice erbringen
muss. Zugleich wird es möglich, bei Erfüllung der erforderlichen
Standards mehr als eine Marke zu vertreten. Beim Service soll es möglich
werden, dass neben Originalteilen auch gleichwertige Teile anderer Hersteller
verwandt werden.
- (NTV, 17.03.06) Beamtengehälter reichen nicht zum Lebensunterhalt.
Einer Untersuchung des Gewerkschaftsbundes im Öffentlichen Dienst
Türkiye Kamu Sen zufolge können von 2,5 Millionen Beamten
in der Türkei nur 44.280 von ihren Bezügen Leben. Die Untersuchung
stützt sich auf die von der Gewerkschaft regelmäßig
durchgeführte Warenkorbuntersuchung zu Ernährungskosten und
Armutsgrenze und setzt sie in Beziehung mit dem Besoldungssystem der
Beamten. Das durchschnittliche Einkommen eines Beamten beträgt
755 YTL, die Ernährungskosten werden mit 410 YTL, die durchschnittlichen
Aufwendungen fürs Wohnen mit 284 YTL angegeben.
- (Dünya, 16.03.06) Anstieg der Aufwendungen für Öl-Import
um 42 %. Die Türkei hat 2005 42 % mehr
Geld für den Import von Öl ausgegeben. Die Ausgaben belaufen
sich auf 8,649 Mrd. Dollar. Damit lagen die Ausgaben um mehr als das
doppelte höher als im Jahr 2000.
- (Radikal, 16.03.06) Tourismus-Sektor fordert Steuererleichterungen.
Nach dem Gespräch mit dem Sektor Textil-Bekleidung erhielten am
Mittwoch auch die Verbände des Tourismus-Sektors eine Audienz bei
der Regierung. Ihre Forderungen richteten sich vor allem auf eine Senkung
der Mehrwertsteuer, eine Aufhebung der jüngst eingeführten
Übernachtungssteuer, Sondertarife für Strom sowie eine Senkung
der Sozialabgaben. Ministerpräsident Erdogan kündigte demgegenüber
bei dem Gespräch an, dass der seit langem erwartete Masterplan
für den Tourismus dieses Jahr im September vorgelegt werde.
- (Österreich-Journal, 15.03.06) Werbung um mehr österreichische
Investitionen in der Türkei. Die Beteiligung
der österreichischen OVM mit 34 % am größten türkischen
Tankstellenbetreiber Petrol Ofisi wird als Aufhänger genommen,
um ein kurzes Resümee über die türkisch-österreichischen
Wirtschaftsbeziehungen zu ziehen. Hingewiesen wird auf eine Kampagne,
österreichische Unternehmen auf die Chancen des türkischen
Marktes hinzuweisen. (Quelle).
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5 Forderungen von Arbeitergebern an Regierung
zum EU-Prozess
Kapazitätsauslastung der Industrie
leicht gestiegen
Wettbewerbsbehörde fordert Änderung
bei Auto-Verkauf und Service ab 2007
Beamtengehälter reichen nicht zum Lebensunterhalt
Anstieg der Aufwendungen für Öl-Import
um 42 %
Tourismus-Sektor fordert Steuererleichterungen
Werbung um mehr österreichische Investitionen
in der Türkei
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