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- (NTV, 22.04.06) USA unterstützt Aktionen gegen die PKK
mit Informationen. Mit Verweis auf eine nicht
genannte Quelle berichtet NTV darüber, dass die USA die türkischen
Sicherheitskräfte mit gezielten Informationen über PKK-Bewegungen
versorge. Auf der Grundlage solcher Informationen seien eine Operation
in Mus, bei der 14 Militante getötet wurden, sowie eine in Sirnak,
bei der 17 Militante getötet wurden, durchgeführt worden.
Zum Einsatz kämen dabei vor allem US-Spionagesateliten sowie das
elektronische Echolon-Überwachungssystem. Bezogen auf die Berichte
über starke Truppenkonzentrationen entlang der irakischen Grenze
wird erklärt, dass es sich nicht um Vorbereitungen für eine
Operation gegen die PKK im Nord-Irak handele.
- (Zaman, 22.04.06) Giftmüllprobleme.
Nach dem Fund von Giftmüllfässern in Tuzla (Istanbul) werden
aus vielen Landesteilen weitere Giftmüllfunde berichtet. Der Beitrag
in der Zaman berichtet über ein Depot, in dem 30.000 Tonnen verbotener
Pflanzenschutzmittel seit 21 Jahren auf ihre Vernichtung warten. Das
Depot verfügt über keine ausreichende Sicherungsvorkehrungen.
Es wird befürchtet, dass die Lindan-haltigen Pflanzenschutzmittel
das Grundwasser erreichen könnten.
- (Dünya, 21.04.06) Voraussetzung für Empfang von
EU-Mitteln erfüllt. Einige Wochen zuvor
war gemeldet worden, dass die Türkei einen großen Teil der
von der EU zur Verfügung gestellten Vorbereitungshilfe auf die
Rechtsangleichung nicht benutzen konnte, weil die nötigen rechtlichen
und institutionellen Voraussetzungen nicht erfüllt wurden. Nun
erklärte der Generalsekretär für Europafragen Oguz Demiralp,
dass alle Probleme behoben seien. Für dieses Jahr seien von der
EU-Kommission Fördermittel in Höhe von 500 Mio. Euro angeboten
worden. In diesem Umfang seien Projekte vorbereitet worden, so dass
von Problemen nicht auszugehen sei.
- (Zaman, 21.04.06) Armenischer Patriarch ruft zum Dialog auf.
Der armenische Patriarch Mesrob Mutafyan erklärte bei der Konferenz
"Die Kunst des Zusammenlebens in der osmanischen Gesellschaft"
der Erciyes Universität, dass er glaube, dass alle Probleme durch
Dialog und gegenseitige Achtung überwunden werden können.
Er rief dazu auf, den Mut aufzubringen, sich den Tatsachen, wie sind
sind, zu stellen. Es sei aus moralischer Sicht keine richtige Herangehensweise,
wenn die betroffenen Gruppen die Verantwortung für die bitteren
Ergebnisse zurückwiesen und einseitig der anderen Gruppe zuschrieben.
- (Zaman, 21.04.06) Attentäter berichtet von Ausbildung
in Deutschland. Mehmet Sirac Keskin, der für
einen Bombenanschlag auf einen Minibus in Kusadasi, bei dem mehrere
Touristen starben, verantwortlich gemacht wird, erklärte, dass
seine Verbindung zur PKK in Deutschland entstand. Bis zum Jahr 2000
sei er in PKK-Camps in Deutschland und Holland ausgebildet worden.
- (19.04.06) Gemeinsame Stellungnahme von Menschenrechtsvereinen
zu den Vorfällen in Diyarbakir. Im Anschluß
an den Besuch einer Delegation veröffentlichten der türkische
Menschenrechtsverein (IHD), die Menschenrechtsstiftung (IHV) und der
Verein der zu Unrecht Verfolgten (Mazlum-Der) eine gemeinsame Stellungnahme.
Bei ihrem Besuch fanden sie Hinweise auf unverhältnismäßigen
Polizeieinsatz gegen Demonstranten, Folter von Festgenommenen sowie
Bedrohung von Angehörigen zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Sie verurteilen die gegen Diyarbakirs Oberbürgermeister Baydemir
eingeleitete Untersuchung und rufen den Staat auf, die Vorfälle
anläßlich der Unruhen von Ende März zu untersuchen.
(Presseerklärung,
türkisch)
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USA unterstützt Aktionen gegen die
PKK mit Informationen
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