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- (Milliyet, 31.10.06) Zentralbank kritisiert steigende Staatsausgaben. In ihrem Bericht zur Inflationsentwicklung weist die Zentralbank darauf hin, dass sich der Trend über der Inflation steigender staatlicher Ausgaben auch im kommenden Jahr fortsetze. Zugleich haben sich die Inflationserwartungen für das kommende Jahr noch nicht den vorgesehenen Zielwerten angenähert. Dies könne dazu führen, dass der Rückgang der Inflation langsamer eintreten werde als vorgesehen. Für das kommende Jahr sei außerdem absehbar, dass sich der Anstieg von Öl- und Gaspreisen in höheren Strompreisen niederschlage. Die Zentralbank geht davon aus, dass zum Jahresende die Inflation zwischen 9,2 und 10,6 % liegen werde. Für das kommende Jahr rechnet sie mit einer Inflation zwischen 3,5 und 6,8 %.
- (Dünya, 30.10.06) Markenpiraterie. Der Verein "Markenvereinigung" gibt das Volumen von Exporten mit gefälschter Markenauszeichnung für das Jahr 2002 mit einer Größenordnung von 500 Mio. $ an. Einen wichtgigen Stellenwert bei der Markenpiraterie hat die Schattenwirtschaft, deren Anteil am Bruttosozialprodukt der Türkei auf 45 % geschätzt wird. Der Verein, der sich die Bekämpfung der Markenpiraterie zum Ziel gesetzt hat, verweist darauf, dass die Türkei auf die Schwarze Liste der EU genommen wurde. Die Türkei gehört demnach zu den wichtigsten Herstellungs- und Transit- sowie Absatzländern für gefälschte Markenprodukte.
- (NTV, 30.10.06) BOTAS warnt vor Zahlungsschwierigkeiten. Die zentrale staatliche Handels- und Servicegesellschaft für den Import von Gas und Öl steht aufgrund von Schulden anderer öffentlicher Betriebe vor Zahlungsschwierigkeiten. Bisher hat BOTAS Bankkredite in einer Höhe von 1,7 Mrd. YTL aufgenommen, wurde jedoch von Banken gewarnt, dass das Kreditlimit bald ausgeschöpft sei. Demgegenüber hat die Ankaraner Gasversorgung EDO rund eine Milliarde YTL und die staatliche Stromgesellschaft EÜAS 8 Milliarden YTL Schulden bei BOTAS. Bereits im Oktober rechnete BOTAS angesichts von Zahlungsverpflichtungen gegenüber Rußland, Algerien, Nigeria und dem Iran in Höhe von 600 Mio. YTL mit Problemen.
- (NTV, 29.10.06) Türkei bei Tourismuseinnahmen an 8. Stelle. Mit Tourismuseinnahmen in Höhe von 18,2 Mrd. $ in 2005 liegt die Türkei einer Aufstellung der Welttourismusorganisation zufolge zwischen Deutschland und Österreich. Die Türkei war im vergangenen Jahr außerdem das Land mit der höchsten Zuwachsrate (14,2 %) bei den Tourismuserlösen. Bezogen auf die Besucherzahlen lag die Türkei 2005 auf Rang 9.
- (Dünya, 26.10.06) Außenhandel konzentriert sich auf 10 Provinzen. 10 der 81 Provinzen erwirtschaften 89,9 % der Exporte und sind Ziel von 94 % der Importe. An der Spitze liegt Istanbul mit einem Anteil von 54,5 % der Exporte und 57,9 % der Importe. Unter den 10 führenden Provinzen stechen Bursa mit einem Exportüberschuss von 510,6 Mio. $ und Denizli mit einem Exportüberschuss von 351,9 Mio. $ hervor.
- (Dünya, 26.10.06) Neue Auflagen für Reiseunternehmen geplant. Dem Parlament liegt ein Entwurf zur Änderung des Gesetzes über Reiseagenturen und ihren Vereinigungen vor. In dem Gesetz sind Geldstrafen bis zu 2.000 YTL für Verstöße gegen eingegangene Verpflichtungen gegenüber Kunden sowie eine Pflichtversicherung für Reisende vorgesehen. Dem Entwurf zufolge werden die Agenturen verpflichtet, dem Kunden einen detaillierten Vertrag auszuhändigen, der die gebotenen Leistungen beschreibt und eine Angabe enthält, bei welchem Unternehmen die vorgeschriebene Unfall- und Krankenversicherung abgeschlossen wurde.
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BOTAS warnt vor Zahlungsschwierigkeiten
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Außenhandel konzentriert sich auf 10 Provinzen
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