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- (Dünya, 19.12.06) Streit um Mitgliedschaft der Türkei in Europäischer Flugsicherheitsagentur (EASA). Die Türkei gehört zu den Gründungsmitgliedern der europäischen Konferenz der Zivilluftfahrt (ECAC). Sie ist zugleich Mitglied der Union der Europäischen Luftfahrtsbehörden. Den Plänen der EU zufolge soll an die Stelle beider Organisationen die Europäische Flugsicherheitsagentur (EASA) treten. Da als Mitgliedsbedingung jedoch die EU-Mitgliedschaft vorgesehen wurde, hätte die Türkei nur noch Beobachterstatus. Aus diesem Grund legt die Türkei Veto gegen die Übertragung der Aufgaben der bisherigen Institutionen an die EASA ein.
- (NTV, 18.12.06) Kaufkraft des Mindestlohns in zwei Jahren um 14 % zurückgegangen. Berechnungen der zum Gewerkschaftsbund DISK gehörenden Birlesik Metal Is zufolge blieb der Anstieg der Mindestlöhne in den vergangenen zwei Jahren um 14 % hinter dem der Lebenserhaltungskosten zurück. Der zugrundegelegte Anstieg der Mindestkosten einer Familie liegt höher als der vom Türkischen Statistikinstitut ermittelte Verbraucherpreisanstieg.
- (Dünya, 18.12.06) Metro Gruppe eröffnet 10. Cash & Carry Markt in Gaziantep. Der 40.000 Quadratmeter große
Markt mit 400 Beschäftigten wird am 22. Dezember eröffnet. Es wird damit gerechnet, dass er nicht nur Kunden aus den umliegenden Provinzen, sondern auch aus Syrien und dem Irak anziehen wird.
- (Dünya, 15.12.06) IMF-Direktorium schließt 5. Programmphase ab - letter of intend veröffentlicht. Mit dem Beschluss des IMF-Direktoriums am vergangenen Mittwoch wurde die 5. Phase des neuen Stand By Abkommens mit der Türkei abgeschlossen und eine weitere Kreditrate in Höhe von 749,5 Mio. Dollar freigegeben. Als nächste Programmschritte kündigt die türkische Regierung in ihrem letter of intend an, Gesundheitsausgaben zu kürzen, einen detaillierten Zeitplan für den Verkauf der Halkbank vorzulegen, das Gesetz zur Reform der Einkommenssteuer ins Parlament einzubringen sowie Einstellungen im öffentlichen Dienst zu verringern.
- (Dünya, 14.12.06) Pessimistische Schätzung zum Zahlungsbilanzdefizit. Eine Modellrechnung aufgrund der Ergebnisse der Zahlungsbilanz von Januar bis Oktober ergibt für das Jahresende ein Defizit von 37,13 Mrd. Dollar. Dies entspricht einer Relation zum Bruttosozialprodukt von 8,9 % und liegt deutlich über dem Schätzwert der Regierung.
- (Radikal, 13.12.06) CHP bringt Gesetzentwurf zur Lösung des Problems der "grünen Holdings" ein. Der Gesetzentwurf zielt auf eine bessere Überwachung von anonymen Beteiligungsgesellschaften und eine Rückerstattung illegal eingenommener Gelder. Von der Finanzmarktaufsicht SPK festgestellte Unternehmen mit unzureichender Kapitaldecke sollen einem "Fond zum Schutz der Anleger" überstellt und zwangsverwaltet werden.
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