Jahrgang 5 Nr. 26 vom 19.07.2007
Kurzmeldungen 

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  • (Dünya, 17.07.07) USA gegen türkisch-iranisches Gasprojekt. Einer Ende vergangener Woche bekannt gegebenen Vorabsprache zwischen der Türkei und dem Irak zufolge, soll Gas aus Turkmenistan und dem Iran über zwei Pipelines nach Europa geliefert werden. Die Kosten für die Errichtungen der Pipelines sollen zwischen dem Iran und der Türkei geteilt werden. Die türkische Regierung stellte das Projekt als eine Möglichkeit vor, das Nabuco-Projekt einer Pipeline, die kaspisches Erdgas auf einer nicht von Russland kontrollierten Route nach Europa zu transportieren, zu retten. In einer ersten Reaktion haben sich Vertreter der US-Botschaft in Ankara jedoch kritisch zu einer türkisch-iranischen Zusammenarbeit geäußert, die sie zum jetzigen Zeitpunkt für nicht angemessen erachten.
  • (Radikal, 17.07.07) Panne bei der Berechnung der Berechnung der Ergebnisse der Oberschulprüfung. Noch ist unklar, wie groß die Zahl derjenigen ist, deren Bewertung geändert werden muss. Die Abweichungen sind zum Teil enorm - die Radikal berichtet von der Schülerin Damla, die nach der richtigen Bewertung um 63.000 Rangplätze aufstieg. Juristisch scheint eine grundsätzliche Neubewertung der Prüfungsergebnisse nicht möglich zu sein, so dass davon ausgegangen wird, dass für wahrscheinlich 5.000 Schülerinnen und Schüler Zusatzkontingente geschaffen werden. Als Hintergrund für die Berechnungspanne wurde u.a. die kurz zuvor vom Bildungsministerium getroffene Entscheidung, die Ergebnisse der letzten Zeugnisse in die Berechnung des Testergebnisses einzubeziehen, mit verantwortlich gemacht.
  • (Radikal, 17.07.07) US-Waffen von der irakischen Armee zur PKK. Als Antwort auf eine offizielle Anfrage des türkischen Außenministeriums teilte die US-Botschaft in Ankara mit, dass die bei der PKK aufgefundenen US-Waffen aus Beständen stammen, die an die irakische Armee geliefert wurden. Die USA gehen davon aus, dass diese Waffen entweder verkauft oder aus politisch-ethnischen Motiven heraus an die PKK abgegeben wurden.
  • (Radikal, 13.07.07) Staatsperformanz verbesserungsfähig. Im jährlichen Governance Report der Weltbank lag die Türkei im Jahr 2006 im Mittelfeld. Die auf Ratings basierende Bewertung zeigt bei den Indikatoren "Meinungsfreiheit und Rechenschaftspflicht", "Qualität von Gesetzen und Rechtsvorschriften" sowie "politischer Stabilität" einen leichten Rückgang. Fortschritte wurden demgegenüber bei "Rechtstaatlichkeit" und "Korruptionsbekämpfung" verzeichnet.

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