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- (Milliyet, 12.12.07) Höheres Zahlungsbilanzdefizit, niedrigers Haushaltsdefizit. Die Zahlungsbilanz wies im Oktober ein Defizit von 3,036 Mrd. Dollar aus und lag damit um 35 % über dem Stand des Vorjahresmonats. Seit Jahresanfang ist das Zahlungsbilanzdefizit auf 29,065 Mrd. Dollar gestiegen, was einem Zuwachs um 8,6 % entspricht. Am gleichen Tag teilte das Finanzministerium mit, dass der Haushalt den November mit einem Überschuss in Höhe von 2,6 Mrd. Lira abgeschlossen habe. Seit Jahresantrag hat das Haushaltsdefizit eine Höhe von 9,7 Mrd. Lira erreicht. Nach starken Abweichungen vom Haushaltsplan im Frühjahr und Sommer gibt das Novemberergebnis zum einen das Signal, dass die Regierung zur restriktiven Haushaltsführung zurückgekehrt ist und zum anderen, dass der Haushaltsansatz 2007 voraussichtlich eingehalten wird.
- (Dünya, 11.12.07) Index des produzierenden Gewerbes im Oktober um 7,9 % gestiegen. Das Wachstum der gewerblichen Produktion beträgt damit seit Jahresanfang 5,3 % und liegt damit um 0,3 Punkte unter dem Vorjahresniveau. Im Oktober verzeichnete der Bergbau mit 16,8 % einen sehr starken Zuwachs. Die Industrieproduktion stieg mit 7,4 % deutlich stärker als im Vorjahrsmonat (3,9 %).
- (Türkisches Statistikinstitut, 10.12.07) Wachstum des Bruttosozialprodukts im dritten Quartal zwei Prozent. In fixen Preisen wuchs das Bruttosozialprodukt im dritten Quartal um 2 %, seit Jahresbeginn um 4 %. Auf Dollarbasis berechnet lag der Anstieg im dritten Quartal bei 23,1 %. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal um 1,5 % (fixe Preise). Für den Rückgang des Wachstumstempos sind zum einen das negative Ergebnis der Landwirtschaft (-7,8 %) und zum anderen der Wachstumsrückgang beim Bau (5,4 %) verantwortlich. Die höchsten Zuwächse erzielten die Finanzinstitutionen (7,5 %) und die Importsteuern (14,5 %). Nach Ausgaben berechnet stieg der private Konsum um 3,6 %, der staatliche Konsum um 6,4 %, der Export von Waren und Dienstleistungen um 7,5 % sowie der Import von Waren und Dienstleistungen um 16,8 %.
- (Dünya, 7.12.07) 8 Mrd. Dollar Schaden durch Fristversäumnis. Im Rechtsstreit um die Übergabe eines Kohlekraftwerks an einen privaten Betreiber haben die Anwälte der staatlichen Energieagenturen versäumt, fristgerecht Berufung gegen ein Verwaltungsgerichtsurteil zu Lasten des Energieministeriums einzulegen. In der Folge wird das staatliche Energieunternehmen TEAS aufgrund von mit der Übergabe verbundener Preis- und Abnahmegarantien für eine Strommenge, die 4 Mrd. Dollar kosten sollte, 12 Mrd. Dollar ausgeben müssen.
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Höheres Zahlungsbilanzdefizit, niedrigers Haushaltsdefizit
Index des produzierenden Gewerbes im Oktober um 7,9 % gestiegen
Wachstum des Bruttosozialprodukts im dritten Quartal zwei Prozent
8 Mrd. Dollar Schaden durch Fristversäumnis
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