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- (Cumhuriyet, 16.10.08) Zahlungsbilanzdefizit im August verdoppelt. Die Zentralbank teilt mit, dass die Zahlungsbilanz im August ein Defizit in Höhe von 3,302 Mrd. Dollar auswies. Seit Jahresbeginn hat sich damit ein Zahlungsbilanzdefizit in Höhe von 34,838 Mrd. Dollar ergeben, was einem Anstieg um 46,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
- (NTV, 15.10.08) Finanzminister wirbt um Geld. Finanzminister Unakitan hat dazu aufgerufen, Geld in die Türkei zu transferieren - nach der Quelle würde er nicht fragen. Er kündigte ein Gesetz an, demzufolge bei Geldtransfers von Türken oder Ausländern aus dem Ausland für einen begrenzten Zeitraum keine weiteren Fragen nach der Quelle gestellt werden sollen, unabhängig davon, ob das Geld investiert oder angelegt wird. Steuern würden nicht erhoben.
- (Türkisches Statistikinstitut, 15.10.08) Arbeitslosenquote im Juli auf 9,4 % gestiegen. Die Haushaltsbefragung des Instituts gibt die Erwerbsbeteiligung im Juli mit 49,9 % an. Die Arbeitslosigkeit wird für Städte mit 11,9 %, auf dem Land mit 5,6 % angegeben. Landesweit ergibt sich eine Arbeitslosenquote von 9,4 %. Im Vorjahresmonat lag sie bei 8,8 %.
Die Beschäftigung stieg im Jahreszeitraum um rund 380.000 Personen.
- (Dünya, 15.10.08) E.on plant Erweiterung seiner Energieaktivitäten in der Türkei.
Als erstes Projekt der strategischen Zusammenarbeit des deutschen Energiekonzerns E.on mit Turcas ist ein Gaskraftwerk mit einer Leistung von 800 MW in der Provinz Denizli auf der Tagesordnung. Ziel sei es, bis 2012 mit der Stromerzeugung zu beginnen. Außerdem interessiert sich E.on auch für den Bau von Wind- und Wasserkraftwerken in der Türkei.
- (NTV, 14.10.08) S&P erwartet für die Türkei ein Wachstum von mindestens 3 Prozent. Der Türkei-Analist von Standard & Poors Farouk Soussa geht davon aus, dass selbst beim ungünstigsten Szenario die Türkei in diesem Jahr ein Wirtschaftswachstum von drei Prozent erreichen wird. Eine Veränderung der Kreditnote stehe nicht auf der Tagesordnung, müsse jedoch ins Auge gefasst werden, wenn die Schulden des Privatsektors zum Problem werden sollten. Soussa geht davon aus, dass die Türkei in diesem Jahr ein Aufkommen an ausländischen Direktinvestitionen in Höhe von 13 Milliarden Dollar erreichen wird. Für das kommende Jahr geht er von 10 Mrd. Dollar aus.
- (NTV, 10.10.08) Sahenk Vorsitzender im deutsch-türkischen Wirtschaftsrat. Der im Verbund des DEIK (Rat für Außenwirtschaftsbeziehungen) angesiedelte deutsch-türkische Wirtschaftsrat hat ein neues Präsidium gewählt, dem 16 Mitglieder angehören. Zum Vorsitzenden wurde Ferit Sahenk, der Vorstandsvorsitzende der Dogus Gruppe. Dem Vorstand gehören außerdem Führungskräfte der wichtigsten türkischen und deutschen Unternehmen mit Geschäften in beiden Ländern an.
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Zahlungsbilanzdefizit im August verdoppelt
Finanzminister wirbt um Geld
Arbeitslosenquote im Juli auf 9,4 % gestiegen
E.on plant Erweiterung seiner Energieaktivitäten in der Türkei
S&P erwartet für die Türkei ein Wachstum von mindestens 3 Prozent
Sahenk Vorsitzender im deutsch-türkischen Wirtschaftsrat
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