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Jahrgang 5 Nr. 39 vom 25.09.2009
Wirtschaftsmeldungen

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  • (NTV, 25.09.09) Goldman Sachs sieht große Zukunft für die Türkei. Die Investitionsbank Goldman Sachs geht davon aus, dass die Türkei 2050 unter den weltgrößten Wirtschaftsnationen auf Rang neun, in Europa auf Rang drei liegen wird. Zurzeit liegt die Türkei weltweit auf Rang 17 und in Europa auf Rang acht. Bis 2050 geht die Investitionsbank davon aus, dass Bruttosozialprodukt der Türkei um den Faktor 10 ansteigt. Deutschland, das bisher auf Rang vier liegt, ist dieser Projektion zufolge 2050 nicht mehr unter den zehn größten Volkswirtschaften vertreten. Beim Pro-Kopf-Einkommen wird eine bedeutende Annäherung an den EU-Durchschnitt vorausgesehen. Goldman Sachs erwartet einen Anstieg von jetzt 25 % des EU-Niveaus auf 75 %.
  • (Dünya, 24.09.09) HSBC gibt Buch zu Mikrokrediten heraus. 2006 begann die türkische Niederlassung der HSBC in Zusammenarbeit mit der Türkischen Stiftung zur Vermeidung von Verschwendung TISVA, der Freiwiligenstiftung für die Gesellschaft TOG und der Stiftung zur Aufwertung weiblicher Arbeit MAYA ein Programm mit Kleinstkrediten in Höhe von 100 - 700 Türkischer Lira für Personen mit geringem Einkommen. Ziel dieser Kredite ist die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit zu ermöglichen. In dem Buch, das in Geschäftsstellen der HSBC verteilt werden sollen, werden Geschichten erfolgreicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Kreditprogramm beschrieben.
  • (NTV, 23.09.09) Zwölf neue Autobahnen bis 2023. Das Verkehrsministerium hat angekündigt, dass bis 2023 zwölf neue Autobahnen mit einer Länge von insgesamt 4.773 Kilometern errichtet werden sollen. Die zwölf Autobahnprojekte zielen auf eine bessere Verbindung des Marmararaums mit der Ägäis durch eine Verbindung von Gebze (Istanbul) über Bursa nach Izmir und einer Verbindung zur Umgehung Istanbuls von Tekirdag über Canakkale nach Balikesir. Mehrere Verbindungen von Ankara an die Mittelmeerküste und die Ägäis verstärken das inneranatolische Verkehrsnetz. Die Autobahn Diyarbakir - Sanliurfa und Sanliurfa - Habur verbessert die Irak-Verbindung. Mit der Autobahn Ankara - Irak werden insbesondere die Nordostanatolischen Städte ans Autobahnnetz angeschlossen.
  • (Vatan, 23.09.09) Beschleunigung bei Arbeitserlaubnissen angekündigt. Das Ministerium für Arbeit und Soziales hat angekündigt, dass Anträge auf Arbeitserlaubnis für Ausländer statt bisher in sieben bis acht Monaten innerhalb eines Monats beschieder werden sollen. Nach Amtsantritt von Minister Dincer wurden innerhalb des Ministeriums Schritte zur Verringerung des bürokratischen Aufwands eingeleitet. Eines der ersten Projekte betrifft die Arbeitserlaubnisse. Hintergrund der Verfahrensbeschleunigung ist eine Abtretung von Kompetenzen an nachgeordnete Verwaltungsstellen, die es ermöglichen soll, Anträge "mit einer Hand" zu bearbeiten. Ein internetgestütztes Informationssystem soll zusätzlich zur Beschleunigung beitragen. Das neue System soll Anfang 2010 einsatzbereit sein.
  • (Dünya, 23.09.09) Bayer CropScience seit 1966 in der Türkei. Das Bayer Tochterunternehmen CropScience beschäftigt sich mit Biotechnologie, Pflanzenschutz und landwirtschaftlicher Schädlingsbekämpfung. Das Unternehmen beschäftigt in der Türkei 250 Mitarbeiter ist das größte Zentrum in der Nahostregion. Angesichts der in der Exportwirtschaft geforderten geringen Rückstandsmengen seien auch türkische Landwirte gezwungen, zu modernen Anbaumethoden überzugehen. Nicht zuletzt aus diesem Grund erwartet Bayer weitere Zuwächse auf dem türkischen Markt.
  • (Zaman, 21.09.09) PTT plant Aufnahme eines "EMail" Services. Die türkische Post will ab dem kommenden Jahr einen Service aufnehmen, mit dem elektronische Post ("Mail") an eine zentrale Druckerei geschickt, dort ausgedruckt und kuvertiert und dann als Brief dem Empfänger zugestellt wird. Die Post rechnet insbesondere mit Kunden, die Massendrucksachen verschicken sowie mit Interesse bei der Beförderung von Rechnungen, Glückwunschkarten, Kontoauszügen u.ä..
  • (Zaman, 21.09.09) Wirtschaft aktiver in Berufsbildung einbeziehen. Das Ministerium für Arbeit und Soziales plant an einer Rechtsgrundlage, mit der die Wirtschaft in die Leitung der Berufshochschulen aktiv einbezogen werden kann. Ziel ist es insbesondere auch, Möglichenkeiten zur Mitgestaltung der Lehrpläne zu gewährleisten. Das Projekt ist im mittelfristigen Wirtschaftsprogramm verankert und soll nach einer Entscheidung des Hohen Hochschulrats YÖK ab dem kommenden Jahr greifen.

weitere Kurzmeldungen


Goldman Sachs sieht große Zukunft für die Türkei


HSBC gibt Buch zu Mikrokrediten heraus


Zwölf neue Autobahnen bis 2023


Beschleunigung bei Arbeitserlaubnissen angekündigt


Bayer CropScience seit 1966 in der Türkei


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