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Jahrgang 5 Nr. 45 vom 6.11.2009
Wirtschaftsmeldungen

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  • (NTV, 6.11.09) Drei Energieverteilungsbezirke privatisiert. Den Bezirk Osmangazi gewann mit einem Gebot von 485 Mio. Dollar Eti Gümüs, den Bezirk Yesilirmak die Calik Gruppe mit einem Gebot von 441,5 Mio. Dollarund Coruh mit einem Gebot von 221 Mio. Dolar Aksa. Auf diese Weise wurde an einem Tag ein Privatisierungserlös von 1,1 Mrd. Dollar erzielt. Anfang kommender Woche ist die Privatisierung von vier weiteren Strom-Bezirken vorgesehen.
  • (NTV, 3.11.09) Inflation im Oktober gestiegen. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,41 %, die Erzeugerpreise um 0,28 %. Mit 5,08 % liegt der Verbraucherpreisanstieg auf dem niedrigsten Niveau seit 39 Jahren. Die stärkste Preissteigerung zeigte sich bei Schuhen und Bekleidung.
  • (Dünya, 3.11.09) Deutschland-Türkei: wachsende Partnerschaft. Bei einem Gespräch mit einer Kölner Wirtschaftsdelegation erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Istanbuler Handelskammer Dursun Topcu, dass wenn sich die Wirtschaftsbeziehungen wie bisher weiterentwickeln, die Türkei 2015 unter den zehn wichtigsten Außenhandelspartnern Deutschlands sein werde. Bereits heute haben türkische Geschäftskreise 10 Milliarden Euro in Deutschland investiert. Die Zahl der deutschen Unternehmen ist auf 16,9 % der Gesamtzahl ausländischer Unternehmen in der Türkei angewachsen. Diese Firmen konzentrieren sich auf Textil und Konfektion sowie den Kraftfahrzeugbau und das Nebengewerbe.
  • (NTV, 1.11.09) Export im Oktober erstmals wieder bei 10 Mrd. Dollar. Die Vereinigung türkischer Exporteure TIM gibt den Exportumsatz für Oktober mit 9,945 Mrd. Dollar an. Damit wurde in diesem Jahr erstmals wieder ein Wachstum von 4,62 % gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. Die drei wichtigsten Exportprodukte waren Kraftfahrzeuge und Teile, Bekleidung sowie Metall- und Stahlprodukte.
  • (Cumhuriyet, 1.11.09) Studie zum Softwaresektor in der Türkei. Das Forschungszentrum für Exportentwicklung IGEME hat eine Studie zum türkischen Software-Sektor herausgeben. In der Studie wird davon ausgegeben, dass es ca. 3.500 Unternehmen in der Branche gibt, jedoch nur ungefähr 100 sich am Exportgeschäft beteiligen. Der reine Softwareexport bewegt sich in einer Größenordnung von 13 Mio. Dollar, ist jedoch höher, weil viele Softwareprodukte nicht einzeln, sondern mit Maschinen exportiert werden. Die Importe belaufen sich auf 117 Mio. Dollar.

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