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Jahrgang 5 Nr. 1 vom 2.01.2010
Wirtschaftsmeldungen

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  • (Dünya, 1.01.10) Höhere Steuern und Gebühren zum neuen Jahr. Unmittelbar vor dem Jahreswechsel hat die Regierung mit Wirkung 1. Januar eine Reihe von Steuern und Gebühren erhöht. Betroffen sind die Kraftfahrzeugsteuer, Benzinsteuern, Zigaretten, Alkohol, die Gebühren für die Benutzung der Bosporus-Brücken und Autobahnen. Außerdem wurde die allgemeine Gebührenerhöhung über dem gesetzlichen Hebesatz auf 2,2 % festgesetzt. Demgegenüber blieb die erwartete Erhöhung beim Erdgas zunächst aus, wird jedoch nun für Februar erwartet.
  • (Dünya, 1.01.10) Keine nahe Konjunkturverbesserung. Die monatliche Umfrage der Zentralbank zur Konjunkturerwartung der Industrie zeigt bei wichtigen Indikatoren wie Produktionsvolumen, Bestelleingang, Produktionskosten und Beschäftigung, dass negative Bewertungen die positiven Erwartungen übersteigen. 42 % der Unternehmen gehen davon aus, dass die Produktionskosten steigen, 50,9 %, dass sie gleichbleiben und nur 7,1 % rechnen mit einem Rückgang. Demgegenüber glauben nur 19, 2 %, dass die Verkaufspreise steigen. Auf dem Binnenmarkt gehen 21,3 % von einer Preissteigerung aus. Beim Bestelleingang für dem Export ergibt sich ein etwa ausgeglichenes Bild. Je rund ein Viertel der Unternehmen geht von einem Zuwachs bzw. einem Rückgang aus, während die Hälfte die Situation als gleichbleibend einschätzt.
  • (Dünya, 31.12.09) Aydin Dogan gibt Führung der Holding ab. Aydin Dogan hat den Vorsitz der Dogan Holding, zu der auch die Dogan Medienholding - die größte Mediengruppe der Türkei - gehört, an seine Tochter Arzuhan Dogan Yalcindag abgeben. Arzuhan Dogan Yalcindag ist zurzeit Vorsitzende des Vereins Türkischer Geschäftsleute und Unternehmer TÜSIAD und hatte zuvor eine Führungsposition in der Dogan Medienholding inne. Zusammen mit dem Führungswechsel wird eine Umstrukturierung der Holding angekündigt. Diese beinhaltet, dass die Führung der Gruppe und Untergruppen durch einen professionellen CEO erfolgen wird.
  • (Dünya, 30.12.09) Mindestlohn um 30 TL erhöht. Der Mindestlohn für Beschäftigte über 16 Jahre stieg auf 577 TL (netto) bzw. 729 TL (brutto). Für das zweite Halbjahr wurde ein Satz von 599,58 TL (netto) bzw. 760,50 TL (brutto) festgelegt. Der Gewerkschaftsbund Türk Is hatte die Sitzung der Komission zur Festsetzung des Mindestlohns boykottiert. Für die Arbeitgeberseite erklärte ein Sprecher, dass diese Steigerung für viele Unternehmen Probleme bereiten werde. Der Vertreter des Ministeriums für Arbeit und Soziales gab an, dass der Mindestlohn kein erstrebenswertes Niveau sei, sondern auf die Deckung des Mindestbedarfs eines Arbeiters ziele.
  • (Dünya, 28.12.09) Verordnung zum Import von Gebrauchtmaschinen. Mit der Verordnung, die am 18. Dezember 2009 im Staatsanzeiger veröffentlicht wurde und zum 1. Januar in Kraft getreten ist, wird der Weg zum Import gebrauchter Maschinen eröffnet. In der Anlage der Verordnung befinden sich zwei Listen von Maschinekategorien. Für in der Türkei nicht hergestellte Maschinen, die in der ersten Liste erfasst sind, besteht keine besondere Genehmigungspflicht. Bei den in der zweiten Liste aufgeführten Maschinen wird die Genehmigung nach Rücksprache mit den Produzenten in der Türkei erteilt und die Nutzung der Maschinen überprüft. Ziel der Verordnung ist, den Import gebrauchter Maschinen zu erleichtern, ohne den türkischen Maschinenbau zu schädigen.

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Höhere Steuern und Gebühren zum neuen Jahr


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Aydin Dogan gibt Führung der Holding ab


Mindestlohn um 30 TL erhöht


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