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- (NTV, 8.01.10) Industrieproduktion im November gesunken. Mit einem Rückgang um 2,2 Punkte ist der Index des Produzierenden Gewerbes hat die wirtschaftliche Erholung in der Türkei einen überraschenden Dämpfer erhalten. Beim Index, der sich aus Bergbau, Energie und Industrieproduktion zusammensetzt, ergab sich ein Rückgang bei der Industrieproduktion um 2,8 %. Nach Untergruppen aufgeschlüsselt trat der stärkste Rückgang bei langlebigen Konsumgüter (-7,2 %) ein.
- (Dünya, 7.01.10) Imagewerbung in Europa. Die Promotionsgruppe Maschinenbau plant eine Werbekampagne in europäischen Ländern, mit der die Türkei als Industriestandort bekannt gemacht werden soll. Die Gruppe rechnet mit einer Vorbereitungszeit von drei Monaten und will ein Budget von 20 Millionen Euro einsetzen. Im Rahmen der Kampagne sollen Slogans wie "Wussten Sie, dass Bosch Produkte in der Türkei hergestellt werden?" in den Vordergrund gestellt werden.
- (Dünya, 7.01.10) Neues Gesetz für den Obst- und Gemüsemarkt. Der Minister für Industrie und Handel Nihat Ergün gibt an, dass nur 30 % des verkauften Obst und Gemüse die Großhandelshallen durchläuft und damit registriert wird. Eine gesetzliche Marktreform wird zurzeit im Parlament beraten. Das Gesetz zielt auf eine Verringerung des Schwarzhandels, eine Verringerung der Abgabepreise für die Verbraucher sowie durch die Einführung der Pflicht, an den Großmarkthallen binnen fünf Jahren Kühlhäuser einzurichten, auf eine Verringerung des Ausschuss unter den angelieferten Waren.
- (Dünya, 6.01.10) Preisauftrieb trifft Haushalte härter als offizielle Inflation. Die Wirtschaftszeitung Dünya hat den Preisanstieg von 32 Grundnahrungsmitteln, Bekleidung, Bildung und Gesundheit im Jahreszeitraum zusammengestellt. Während der Index des Türkischen Statistikinstituts den Anstieg der Verbraucherpreise 2009 mit 6,5 % angibt, ergab sich bei Grundnahrungsmitteln ein Anstieg zwischen 10-84 %. Mit 83,28 % lagen Zwiebeln an der Spitze. Lammfleisch stieg um 53,21 %, Geflügelfleisch um 40,98 %, Kartoffeln um rund 30 %.
- (Dünya, 5.01.09) Export in 2009 um 24 % zurückgegangen. Der für den Außenhandel zuständige Staatsminister Zafer Caglayan gibt das Exportvolumen 2009 mit 101 Mrd. Dollar an. Die Vereinigung türkischer Exporteure TIM verzeichnete nur 97,1 Mrd. Dollar. Caglayan erklärte die Diskrepanz mit Daten, die in die TIM-Statistik nicht eingehen - so wie beispielsweise Dienstleistungsexporte oder Ausfuhren durch Touristen. Außerdem teilte Caglayan mit, dass in 86 Ländern eine Exportsteigerung erzielt werden konnte. TIM beziffert das Exportvolumen für Dezember mit 9,513 Mrd. Dollar, was einem Zuwachs um 32,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. In der TIM-Jahresauswertung fiel der Exportrückgang bei Industriegütern mit 26,7 % am höchsten aus. Für 2010 hat TIM das Exportziel auf 111 Mrd. Dollar festgelegt.
- (Cumhuriyet, 3.01.09) Vorherrschend Familienunternehmen. Weltweit sind zwei Drittel aller Unternehmen als Familienunternehmen einzustufen. In der EU liegt ihr Anteil bei 50 Prozent, während in der Türkei die Wirtschaft zu 95 Prozent durch Familienunternehmen kontrolliert wird. Adnan Nas, Partner der türkischen PriceCoopers Waterhouse, merkt dazu an, dass in der Türkei nicht nur kleine und mittlere Unternehmen, sondern auch führende Unternehmensgruppen als Familienunternehmen einzustufen sind. Außerdem gab er an, dass ein großer Teil dieser Unternehmen von der Gründungsgeneration geführt wird oder sich im Übergang zur Übernahme durch die zweite Generation befindet.
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Vorherrschend Familienunternehmen
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