Jahrgang 2 Nr. 0 vom 8.04.2001
 

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Devisenpreis führt zu Engpässen in der Medikamentenversorgung

Als Antwort auf die Erklärung des Gesundheitsministers Durmus, daß es keine Engpässe in der Versorgung mit importierten Medikamenten gäbe, erklärten die Apothekerkammern, daß eine Reihe von Import-Medikamenten zur Zeit nicht erhältlich seien. Dazu gehören an erster Stelle Medikamente zur Krebstherapie, aber auch Herz-, Blutdruck- und Röntgenmedikamente.

Die Probleme ergeben sich zum einen, weil das Gesundheitsministerium einen Umrechnungskurs zur Erstattung von Importmedikamenten von 820.000 TL/$ benutzt, der angesichts des Devisenkurses von 1.200.000 TL/$ in der vergangenen Woche deutlich unterbewertet ist. Der zweite Grund für die Versorgungskrise ist nach Angabe der Apothekter, die verspätete Zahlung der Erstattung.

Gesundheitsminister Durmus erklärte am Mittwoch, daß mit Bekanntgabe des Stabilitätsprogramms der Erstattungskurs monatlich an die Marktpreise angeglichen werde.

 

 

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