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Hungerstreik in türkischen GefängnissenDie Hungerstreiks der politischen Gefangenen begannen im September 2000 in mehr als 40 Gefängnissen. Ziele des Hungerstreiks waren vor allem die Verbesserung der Haftbedingungen sowie die Verhinderung der neuen Hochsicherheitsgefängnisse (F-Typ Gefängnisse). Am 19. Dezember 2000 begann die Regierung die Aktion "Rückkehr ins Leben" (Hayata Dönüs), mit der versucht wurde, den Hungerstreik zu brechen. Die Kämpfe in den Gefängnissen dauerten mehrere Tage und forderten bis zum 21. Dezember 20 Tote, davon zwei Jandarma. Mit dem Abschluß des Sturms auf die Gefängnisse wurden die Gefangenen auf die bereits fertiggestellten Sicherheitsgefängnisse verteilt und diese somit eingeweiht. Der Hungerstreik wurde durch diese Aktion jedoch nicht gebrochen sondern weitete sich in der Zwischenzeit noch aus. Bis zum 19. April waren 20 Gefangene an den Folgen des Hungerstreiks gestorben. Die Regierung sah sich Kritik aus dem In- und Ausland ausgesetzt. In der ersten Mai Woche verabschiedete das türkische Parlament eine Änderung des Anti-Terrorgesetzes. Durch die Änderung wird die Grundlage für die Öffnung der Gemeinschaftsbereiche in den Sicherheitsgefängnisse gelegt. Seitens der Gefangenen wurde die Änderung jedoch als unzureichend zurückgewiesen. Am 19. Mai meldete die Tageszeitung Radikal, daß sich weitere 50 Gefangene dem Hungerstreik angeschlossen haben. In der selben Meldung wird außerdem mitgeteilt, daß seit dem 1. April sich 8.000 Gefangene der PKK im unbefristeten Hungerstreik befinden.
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Links Istanbul Post Jahrestag der Aktion "Rückkehr ins Leben". "Eine Einladung zu leben"Menschenrechtsstiftung ruft zu Spenden für die Rehabilitation der Hungerstreikenden auf (20.09.01) Manipulationen an Leichen vor gerichtsmedizinischer Untersuchung nach Gefändnisstürmung (27.08.01) Delegation des Europa-Parlaments besucht die Gefängnisse (19.06.01)
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