Jahrgang 2 Nr. 8 vom 23.02.2002
 

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Ergebnisse der Haushaltsbefragung zur Beteiligung am Arbeitsmarkt. 4. Quartal 2001

Wie nicht anders zu erwarten, zeigen die Zahlen einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr an. Als ein zusätzlicher Faktor kommt jedoch hinzu, daß mit der Fertigstellung der Volkszählungsergebnisse von einer höheren Bevölkerungszahl insgesamt und einer höheren Anzahl von Personen im erwerbsfähigen Alter ausgegangen wird.

Die Arbeitslosenquote wird mit 10,6 % angegeben. Hinzu kommen 6,1 % Erwerbstätige, die unterbeschäftigt sind. Der Anteil der Erwerbstätigen unter der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter beträgt 42,9 %.

Die Zahl der Erwerbsfähigen ist von 2000 zu 2001 um 530.000 Personen gestiegen. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten um 440.000 Personen auf 19.472.000 Personen gefallen.

Während die Beschäftigung in Städten um 1,76% zurückging, stieg die Beschäftigung in ländlichen Gebieten um 0,05 % an. Während die Erwerbsbeteiligung unter Männern bei 70,8 % lag, erreichte sie bei Frauen 25,2. Gleichzeitig ist die Erwerbsbeteiligung der Frauen gegenüber dem Vorjahresquartal leicht gestiegen, während sie bei den Männern gefallen ist.

Während die Beschäftigung unter den abhängig arbeitenden Personen gegenüber dem Vorjahresquartal zurückgegangen ist, ist die Zahl der Selbständigen und Arbeitgeber gestiegen. Der Anteil der abhängig Beschäftigten betrug im 4. Quartal 2001 50,6 %, die Selbständigen hatten einen Anteil von 30,8 %, der Anteil der unentgeltlich arbeitenden Familienangehörigen belief sich auf 18,6 %.

Bei der sektoralen Verteilung der Beschäftigung nahmen Industrie und Dienstleistungen zu, während Landwirtschaft und Bau abnahmen.

Im 4. Quartal 2001 waren:

32,6 % in der Landwirtschaft,

19,5 % in der Industrie,

4,8 % beim Bau und

43,1 % im Dienstleistungssektor beschäftigt.

Die Zahl der Arbeitslosen betrug im 4. Quartal 2001 2.335.000 Personen. Dabei fällt insbesondere der Anteil der jungen, qualifizierten Beschäftigten mit einer Arbeitslosenquote von 27 Prozent auf. In Städten erreicht diese Personengruppe eine Arbeitslosigkeitsquote von 29,2 %. Drastisch ist bei dieser Gruppe insbesondere der Anstieg im 4#vergangenen Jahr von einer Quote von 21,6 % im 4. Quartal 2000 auf 29,2 % im 4. Quartal 2001.

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