Jahrgang 2 Nr. 12 vom 24.03.03
 

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Produktionsstatistik

 

Erwartungsbefragung (Stand Januar 03)

Die für Februar erwartete Kapazitätsauslastung lag bei 72,2 %. Mit 72,2 % wurde mangelnde Nachfrage auf dem Binnenmarkt als häufigste Ursache für die Unterauslastung genannt. Dieser Wert liegt um 23,3 Prozentpunkte über dem Vorjahresmonat. Nur 35,2 Prozent der Firmen erwartete für Februar einen Produktionsanstieg, für März waren es 51,5 %. Beide Werte liegen geringer als die der Vorjahresbefragung. Zugleich erwarten mehr als die Hälfte der Firmen für Februar und für März Preiserhöhungen. Auch dieser Wert liegt höher als im Vorjahresmonat.

 

Entwicklung der Kapazitätsauslastung

Mengenabfrage (Stand Januar 03)

Legt man den Indexwert von 1997 zugrunde, so ist die Produktion in den Bereichen Bergbau, Energie und Industrie seit im Januar 2003 mit einem Wert von 101,1 gegenüber den Vormonaten zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahresmonat jedoch stieg der Gesamtindex um13,2%. Während bei der Bergbauproduktion ein Rückgang von 10,8 % zu verzeichnen war, stieg die Industrieproduktion um 16,1 %, die von Strom, Gas und Wasser um 2,2 %. Die höchste Zuwachsrate verzeichnete der KfZ-Bau mit Zuliefergewerbe mit einem Zuwachs von 71,7 % sowie die Produktion von Bürogeräten und Computern mit 96,4 %. Starke Rückgänge waren bei den sonstigen Fahrzeugen (-69,2 %) und der Lederverarbeitung (-39,3 %) zu verzeichnen.

Das Staatliche Statistikinstitut veröffentlicht monatlich zwei Umfrageergebnisse:
  • Eine Erwartungsbefragung, die nach Kapazitätsauslastung, Preisentwicklung, Produktionsentwicklung und Ursachen für mangelnde Auslastung fragt.
  • Eine Mengenabfrage, die gegliedert nach staatlichen und privaten Betrieben die Produktion von Bergbauprodukten, der Industrie und von Energie abfragt.

 

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