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- (Birgün, 24.09.04) Vorbereitung für die Währungsumstellung.
Ab 1. Januar 2005 soll die neue Türkische Lira in Umlauf gesetzt
werden. Der Umrechnungskurs beträgt 1:1.000.000. Für den Zeitraum
eines Jahres sollen TL und die neue YTL gleichermaßen zugelassene
Zahlungsmittel sein. Wenn das Aussehen der neuen Geldscheine auch erst
im Oktober bekanntgegeben wird, so weiß man jetzt doch wenigstens,
welche Noten und Münzen kommen werden: 100 YTL, 50, 20, 10, 5,
1 YTL sowie 1, 5, 10, 25 und 50 Kurus.
- (Dünya, 24.09.04) Mietanstieg in Istanbul zwischen 7 und 116
%. Nach Ermittlungen der Kammer der Immobilienmakler
Istanbul waren die höchsten Anstiege in Bahçelievler, Altunizade
und Büyükçekmece zu verzeichnen, die geringsten in
Florya und Fulya. Zugleich kritisierte der Vorsitzende der Kammer Sabri
Ates die Ankündigung von Ministerpräsident Erdogan gegen überhöhte
Mietsteigerungen vorgehen zu wollen. Es gäbe einen Mangel an Mietwohnungen
und zudem seien die aktuellen Mietsteigerungen eine Folge der unter
der Ecevit-Regierung verfügten, im Jahr 2002 aufgehobenen Mietpreisbegrenzung.
- (Radikal, 23.09.04) Hohes Investitionspotential, niedrige Performanz.
Im internationalen Ländervergleich der Investitionsbedingungen
der Entwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD) wurde die
Türkei mit Platz 72 gegenüber dem vorherigen Bericht um 17
Ränge heraufgestuft. Im Hinblick auf die tatsächlich erfolgenden
ausländischen Investitionen fiel die Türkei jedoch um einen
Platz auf Rang 110 zurück.
- (Staatliches Statistikinstiut, 22.09.04) Verbrauchervertrauensindex
im August um 3,93 Punkte gefallen. Der monatlich
von Zentralbank und Staatlichem Statistikinstitut herausgegebene Index
zum Verbraucherklima hat mit einem Wert von 101,2 Punkten im August
seinen niedrigsten Jahresstand erreicht. Während die Verbraucher
zwar davon ausgehen, dass der Zeitpunkt zum Erwerb langlebiger Konsumgüter
günstig sei, liegen die Erwartungen zur eigenen ökonomischen
Lage, zur Verbesserung der Beschäftigungssituation sowie zur weiteren
allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung durchgehend im negativen Bereich.
- (Staatliches Statistikinstitut, 22.09.04) Kapazitätsauslastung
des produzierenden Gewerbes bei 81,7 %. Nachdem
im Zeitraum von Mai bis Juli die Kapazitätsauslastung des produzierenden
Gewerbes um 84 % gelegen hatte, stellte sich im August ein Rückgang
auf 81,7 % ein. Der Trend, verstärkt mangelnde Nachfrage auf Auslandsmärkten
für die nicht vollständige Auslastung verantwortlich zu machen,
setzte sich fort, auch wenn mit 44,6 % die mangelnde Binnennachfrage
immer noch am häufigsten genannt wird. Eine auffällige Steigerung
ergab sich bei der Einschätzung im Hinblick auf den Anstieg der
Verkaufspreise. Hier gingen 43,8 % der befragten Firmen im August von
einer Steigerung aus, im August 2003 waren es nur 10,3 %. Mit 47,3 %
erwarteten außerdem deutlich mehr Firmen einen Preisanstieg bei
Rohstoffen für den Monat August.
- (Milliyet, 21.09.04) 6,5 Mrd. $ Kapitaltransfer aus der Türkei.
In einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage teilte der für
Außenhandel zuständige Staatsminister Kürsat Tüzmen
mit, dass seit dem 30. Juni 2004 von 1.286 Personen 6,5 Mrd. $ Kapital
ins Ausland transferiert wurden. Von den 1.286 Personen handelte es
sich bei 682 um juristische. Als Hintergrund für den Kapitalexport
nannte Tüzmen Faktoren wie Kostensenkung, Ausbau der Marktposition
auf den jeweiligen Märkten oder auch die Diversifizierung der ökonomischen
Tätigkeiten.
- (Dünya, 20.09.04) Handelskammer Ankara veröffentlicht
kritischen Bericht zu ausländischen Investitionen.
Während von manchen Kreisen optimistische Zahlen zur Entwicklung
der ausländischen Investitionen in diesem Jahr veröffentlicht
werden, kommt die Handelskammer Ankara (ATO) zu dem Schluß, dass
die meisten Kriterien "im roten Bereich" lägen. Als wichtigstes
Hindernis für ausländische Investitionen wird dabei die Schattenwirtschaft
genannt. Hinzu kommen hohe Steuerbelastungen, Lohnnebenkosten, Benzin-
und Energiekosten.
- (Radikal, 20.09.04) Haushalt ging in Zinsen und soziale Sicherung.
In den ersten acht Monaten diesen Jahres wurden Ausgaben in Höhe
von 89 Quatrillionen getätigt, wobei allein 41 Quatrillionen TL
in den Schuldendienst flossen. Mit 12,58 Quatrillionen folgten Ausgaben
für soziale Sicherung und Sozialhilfe, gefolgt von 9,7 Quatrillionen
für das Bildungswesen. Der Einnahmestatistik ist zu entnehmen,
dass 84 % des Steueraufkommens in den Provinzen Istanbul, Kocaeli, Ankara,
Izmir und Bursa erzielt werden. Insgesamt beliefen sich die Steuereinnahmen
der ersten acht Monate auf 57,2 Quatrillionen TL.
weitere Kurzmeldungen
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Vorbereitung für die Währungsumstellung
Mietanstieg in Istanbul zwischen 7 und 116
%
Hohes Investitionspotential, niedrige Performanz
Verbrauchervertrauensindex im August um
3,93 Punkte gefallen
Kapazitätsauslastung des produzierenden
Gewerbes bei 81,7 %
6,5 Mrd. $ Kapitaltransfer aus der Türkei.
Handelskammer Ankara veröffentlicht
kritischen Bericht zu ausländischen Investitionen
Haushalt ging in Zinsen und soziale Sicherung
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