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- Virtuelle Akademie der Friedrich Naumann Stiftung ermöglicht
Teilnahme an politischer Bildung auch im Ausland.
Die kostenlosen Seminare der virtuellen Akademie bieten allen Interessierten
kostenlos die Möglichkeit an internetgestützten Seminaren
der politischen Bildung teilzunehmen. Die Seminare umfassen eine breite
Auswahl an Materialien, moderierte Foren und Chat-Möglichkeiten
mit Experten. (virtuelle-akademie.fnst.de)
- (taz, 7.11.05) Eröffnung der Zentrale der Union Europäische
Türkischer Demokraten in Köln. Zur
Einweihung der Zentrale des jungen Vereins war eigens Ministerpräsident
Erdogan angreist, der die Türken in Europa dazu aufrief, sich in
die Gesellschaften ihrer Aufnahmeländer zu integrieren und ihre
Achtung zu erwerben, da sich die türkische Identität auf diese
Weise am besten bewahren ließe. Im taz-Artikel wird das Ziel der
Union Europäisch Türkischer Demokraten (UETD) als eine Art
Lobbyorganisation, " für eine aufgeklärte, europäisch
orientierte Türkei sowohl in die Migrantenmilieus als auch in die
EU-Regierungen hinein" wirken solle dargestellt. Einige türkische
Zeitungen bewerten die UETD als Versuch der Ak Partei, eine Auslandsorganisation
aufzubauen und sich damit endgültig vom Milli Görüs zu
lösen. (taz
und Taha
Akyol in der Milliyet)
- (Milliyet, 5.11.05) Batterie-Importeure beginnen Entsorgungsprojekt.
Der Verein der Importeure von tragbaren Batterien beginnt in Istanbul
in den Bezirken Besiktas, Bahcelievler, Üsküdar und Ümraniye
mit einem Projekt zur Sammlung von Altbatterien. Die Sammelbehälter
sollen bei den Büros von Ortsvorstehern (Muhtar), Krankenhäusern,
Schulen und ähnlichen öffentlichen Plätzen aufgestellt
werden. Durch eine Begleitforschung sollen insbesondere Aufschlüsse
über günstige Standorte erlangt werden. Eine Ausweitung des
Projektes auf andere Stadtteile und Großstädte ist geplant.
- (Radikal, 4.11.05) 20 neue Regional-Krankenhäuser geplant.
Bei einem Besuch in Erzurum erklärte Gesundheitsminister Recep
Akdag, dass in der Ost-, Südost- und der Schwarzmeer-Region insgesamt
20 regionale Krankenhäuser mit Ausbildungs- und Forschungsstatus
eingerichtet werden sollen. Als Provinzen wurden Erzurum, Elazigi, Van,
Diyarbakir, Trabzon, Kayseri und Konya genannt.
- (Jungle World) Ein Interview mit Orhan Pamuk.
Zu lesen über
das Internet ...
- (NTV, 3.11.05) Verwaltungsgericht öffnet Rechtsweg bei
Disziplinarstrafen für Beamte. Das 5.
Verwaltungsgericht Ankara hat entschieden, dass gegen Beamte verhängte
Disziplinarstrafen grundsätzlich gerichtlich überprüfbar
sind. Der Ausschluss des Rechtsweges verstoße gegen Verfassung
und für die Türkei verbindliche internationale Abkommen. Das
Urteil kann Präzedenzcharakter für Tausende von Beamte haben.
- (Milliyet, 3.11.05) Türkischer Büchermarkt bei einem
Umsatz von 300 Mio. Dollar. Einer Einschätzung
des Vereins Türkischer Buchhändler zufolge liegt der Umsatz
des türkischen Buchhandels bei 300 Mio. Dollar pro Jahr, wobei
weitere 100 bis 150 Mio. $ bei Raubdrucken umgesetzt werden (d.h. weniger
als 6 $/Kopf Bevölkerung insgesamt, in Europa sind es durchschnittlich
100 $/Kopf). Für den Buchhandel werden jährlich 200 Mio. Bandarolen
bestellt, 50 bis 60 % der verkauften Bücher sind Schulbücher.
Auf Romane, Erzählungen u.ä. Werke entfallen nur ca. 10 %
des Umsatzes.
- (Radikal, 3.11.05) Wieder Ausschreitungen gegen TAYAD-Kundgebung.
Eine Gruppe des Vereins zur Solidarität mit Familien von Inhaftierten
(TAYAD) traf beim Versuch, in Rize eine Kundgebung durchzuführen,
auf eine rund 300-köpfige Menge, die sie mit Steinen und Knüppeln
angriff. Die Polizei stoppt den Angriff durch Schüsse in die Luft
und brachte die Gruppe aus der Stadt. Festnahmen gab es keine. Der Provinzgouverneur
bewertete den TAYAD-Auftritt als Provokation.
- (Zaman, 2.11.05) Museum zum Beitrag der islamischen Kultur
zu den Wissenschaften in Istanbul geplant.
Die Arbeit des in Deutschland lebenden Prof. Dr. Fuat Sezgin zum Beitrag
muslimischer Wissenschaftler zur Wissenschaftsentwicklung soll nun mit
Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Tourismus auch
in Istanbul ein Museum erhalten. Gedacht ist dabei an die Nebengebäude
der Süleymaniye Moschee in Istanbul. Ein Museum dieser Art besteht
bereits in Frankfurt/Main. Der heute 81-jährige Sezgin war 1960
nach dem Putsch der Istanbul Universität, wo er lehrte, verwiesen
worden und ließ sich dann in Deutschland nieder.
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Virtuelle Akademie der Friedrich Naumann
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