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- (Radikal, 26.05.06) Schaden durch Brand des Frachtterminals
des Istanbuler Flughafens auf 1 Mrd. Dollar geschätzt.
Zwar konnte der Brand des Frachtterminals auf dem Atatürk Flughafen
mit nur geringer Einschränkung des Flugverkehrs gelöscht werden,
jedoch entstand ein geschätzter Sachschaden von einer Milliarde
Dollar. Todesopfer waren nicht zu beklagen, jedoch erlitten drei Personen
Rauchvergiftungen. Befürchtungen über eine hohe radioaktive
Strahlungsaktivität der Brandstelle aufgrund verbrannter medizinischer
Geräte und Medikamente wurden durch Messungen der türkischen
Atomenergiebehörde nicht bestätigt. Zur Sicherung leicht strahlender
Asche wurden jedoch Sicherungsmaßnahmen ergriffen. Hinsichtlich
des Schadenersatzes für verbrannte Güter werden Probleme
bei all jenen Partien erwartet, die sich zum Brandzeitpunkt in der Abfertigung
befanden und bereits als "ausgeliefert" registriert wurden.
- (Dünya, 25.05.06) Touristenzahl im April um 1,8 % gestiegen.
Während die Zahl der einreisenden Touristen im April um 1,8 % stieg,
liegt das Gesamtaufkommen der ersten vier Monate um 6,9 % unter dem
Vorjahreszeitraum. (Anzumerken sei, dass die Pressemitteilung des
Türkischen Statistikinstitutes weniger Daten aufweist als zuvor.
Während es bisher möglich war, die Herkunftsländer der
Touristen festzustellen und damit Rückschlüsse über die
Entwicklung einzelner Märkte zu treffen, werden diese Daten im
neuen Format der Pressemitteilung nicht mehr ausgewiesen. Da im Pressebulettin
fast nur noch Prozentangaben wiedergeben werden, kommt es zudem zu recht
komischen Wertungen: Die Zahl der Turisten aus amerikanischen Staaten
hat um 55,6 % zugenommen ... Bisher lag das höchste Aufkommen an
Touristen bei den europäischen sowie einigen Nachbarländern
- welche Bedeutung die Zunahme von Touristen aus amerikanischen Ländern
hat, läßt sich auf der Grundlage der vorgelegten Daten nicht
nachvollziehen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass für
andere Info-Bulettins im neuen Format gesonderte Datenserien mit den
zugrundeliegenden Ergebnissen zugänglich sind - nicht jedoch für
die Tourismusstatistik).
- (Dünya, 25.05.06) Diskussion über Intervention bei
Devisenpreisen. Der starke Wertverfall der
Türkischen Lira hat zur Diskussion über eine Intervention
durch die Zentralbank geführt. Besonderen Stellenwert genoß
in dieser Diskussion die Einschätzung des Direktors der Garantie
Bank, der davon ausgeht, dass bei einem Kursstand des Dollars von 1,55
YTL eine Intervention erfolgen könne. Diese Einschätzung wurde
bei einer Umfrage unter Geldhändlern von 53 % der Befragten geteilt.
Andererseits haben zahlreiche führende Wirtschaftsverbände
erklärt, dass sie eine Intervention für unnötig halten.
- (Dünya, 25.05.06) Fizibilitätsstudie für Wasserpipeline
zwischen Türkei und Israel. Die Europäische
Investitionsbank hat grünes Licht für die Anfertigung einer
Fizibilitätsstudie für eine Wasserpipeline zwischen der Türkei
und Israel gegen. Die Leitung soll eine Kapazität von 200-300 Mio.
Kubikmeter/Jahr haben. Israelische Stellen geben an, dass überschüssiges
Wasser an die Nachbarländer abgegeben werden solle. Neben der Wasserpipeline
stehen noch je eine für Gas und Öl sowie eine Stromleitung
zwischen der Türkei und Israel auf der Tagesordnung.
- (Dünya, 24.05.06) OECD schätzt Wirtschaftswachstum
der Türkei auf über 6 %. Im Vorfeld
des Ministertreffens der OECD wurde der allgemeine Wirtschaftsausblick
der Organisation vorgelegt. Bezüglich der Türkei wird davon
ausgegangen, dass die Volkswirtschaft in 2006 und 2007 jeweils mehr
als 6 % wachsen wird. Zugleich wird jedoch auch auf den anhaltenden
Inflationsdruck, das steigende Zahlungsbilanzdefizit sowie auf die Defizite
der Sozialversicherungen und Risiken des Staatshaushaltes hingewiesen.
(Datenblatt,
englisch)
- (Radikal, 23.05.06) Arbeitslosenquote bei 11,9 %.
Umfrageergebnissen des Türkischen Statistikinstitutes zufolge ist
die Zahl der Beschäftigten im Februar um 234.000 gegenüber
dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Als wesentlicher Faktor für
den Anstieg der Arbeitslosigkeit wird der Beschäftigungsrückgang
in der Landwirtschaft angesehen, wo im Jahreszeitraum 1,063 Mio. Stellen
abgebaut wurden.
- (ZDF, 23.05.06) Deutscher Zoll geht gegen Markenpiraterie
bei Textilien vor. In der Nähe von Köln
sind 70.000 Textilien mit gefälschtem Ettikett beschlagnahmt worden.
Wolfgang-Rüdiger Baumann vom Gesamttextilverband erklärt in
dem Beitrag, dass sich in der türkischen Textilindustrie "mit
die weltweit größten Markenfälscher" befinden und
beklagt, dass zuwenig dagegen vorgegangen werde.
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Schaden durch Brand des Frachtterminals
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