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- (Dünya, 26.09.06) Cluster-Entwicklungsmodell in Adiyaman
erfolgreich. Ausgehend von einer Initiative
der Union türkischer Börsen und Kammern (TOBB) wird nach Adiyaman
nun auch in Bolu ein ganzheitliches Entwicklungsmodell verfolgt. Das
Modell zielt darauf, die Stärken einer Region zu nutzen und sich
auf einen Schlüsselsektor zu konzentrieren. Die Entwicklung von
"Clustern" geht auf die Erkenntnis zurück, dass Fabriken
in ein Netzwerk von Zulieferern und ergänzender Institutionen eingebetet
sein müssen, um erfolgreich zu arbeiten. Umut Oran, Vorsitzender
der Industrie- und Handelskammer Bolu, erklärte dazu, dass viel
davon gesprochen werde, dass sich die türkische Industrie auf technologische
Produkte mit höherem Mehrwert konzentrieren solle. Vor allem von
der Automobilindustrie sei viel die Rede. Wenn aber 54,3 % der Bevölkerung
nur über einen Volksschulabschluss verfüge, sei keine Hightec-Fertigung
zu machen. Im Südosten könne man keine Automobilfabrik gründen.
In Adiyaman konzentrierte man sich auf die Textilindustrie. Innerhalb
von drei Jahren gelang die Ansiedlung von 26 Fabriken, die 4.200 Arbeitsplätze
schufen. In Bolu plant man nun, sich auf die Entwicklung des Tourismus
zu konzentrieren.
- (Milliyet, 26.09.06) Finansbank bringt 50 griechische Unternehmen
in die Türkei. Nachdem die griechische
NBG 48 % der Aktien der türkischen Finansbank übernommen hat,
kündigt das Unternehmen an, fünfzig griechische Unternehmen,
die an Investititionen interessiert sind, in die Türkei zu bringen.
Die griechischen Unternehmen interessieren sich neben Textil und Tourismus
auch für Schiffsbau, die Getränkeindustrie und den Metallsektor.
- (Milliyet, 26.09.06) Beamtenbezüge steigen um 12,2 %.
Ab dem 1. Januar 2007 soll das niedrigste Beamtengehalt 814 YTL, ab
dem 1. Juli 847 YTL betragen. Regierungssprecher Cemil Cicek erklärte,
dass damit die Bezüge für die niedrigste Besoldungsgruppe
um rund 100 YTL steige. Für die niedrigen Besoldungsgruppen liegt
der Anstieg bei 13,2 %, im Durchschnitt bei 12,2 %.
- (Radikal, 22.09.06) Neuordnung der Kommunalfinanzierung.
Die Regierung plant, die Mittelzuweisung an die Kommunen und Provinzen
nicht mehr allein auf der Grundlage ihrer Bevölkerungszahl zuzuweisen.
Statt dessen sollen außerdem Performanzkriterien, ihre Position
auf dem von der Staatlichen Planungsagentur (DPT) geführten Entwicklungsindex,
der Anteil der Landbevölkerung sowie das Steueraufkommen der Kommunen
mit berücksichtigt werden. Auf diese Weise würden Städte
wie Marmaris und Bordrum, deren Bevölkerung im Sommer stark ansteigt,
die Möglichkeit erhalten, einen Anteil der eingenommenen Steuern
zu erhalten. Gegen die Heranziehung von Performanzkriterien wendet die
CHP jedoch ein, dass dies dazu führen könnte, Kommunen, die
von der Regierungspartei geführt werden, mehr Mittel zuzuweisen.
- (NTV, 21.09.06) Sozialcharta mit Vorbehalt.
Im Rahmen des 9. EU-Paketes steht die Ratifizierung der revidierten
Europäischen Sozialcharta auf der parlamentarischen Tagesordnung.
Die Sozialcharta sieht vor, dass die beitretenden Länder bei einzelnen
Bestimmungen erklären können, sie nicht anzuwenden. Die Türkei
wird die Bestimmung zum Mindestlohn ausnehmen. Die Sozialcharta sieht
vor, dass bei der Berechnung des Mindestlohnes der Bedarf einer Familie
zugrunde gelegt wird. In der Türkei wird nur der Bedarf des Beschäftigten
berücksichtigt. Nach Einschätzung der CHP würde der derzeitige
Mindestlohn von 550 YTL bei Berücksichtigung des Familienbedarfs
auf 1.300 YTL steigen.
- (Dünya, 21.09.06) Arbeitslosenquote zurückgegangen.
Der Juni-Umfrage des Türkischen Statistikinstitutes (TÜIK)
zufolge hat die Beschäftigung gegenüber dem Vorjahresmonat
um 142.000 Personen zugenommen. Während die landwirtschaftliche
Beschäftigung um 750.000 Stellen abnahm, wuchs diese in anderen
Sektoren um 857.000 Stellen. Die Arbeitsmarktbeteiligung liegt bei 49,3
%. Die Arbeitslosenquote wird für Städte mit 11,2 %, für
den ländlichen Raum mit 5,5 % angegeben. Die nationale Arbeitslosenquote
wurde mit 8,8 % ermittelt.
- (Dünya, 21.09.06) Computerabsatz im zweiten Quartal um
8,1 % gestiegen. Einer Studie des unabhängigen
Marktforschungsinstitutes IDC zufolge lag der Absatz von Computern im
zweiten Quartal 2006 bei 395.933. Dies entspricht einem Anstieg um 8,1
%. In der Meldung heißt es, dass bis vor einigen Jahren der Anteil
der "no name" Produkte bei Computern noch bei 60-65 % gelegen
habe, sich insbesondere in diesem Jahr jedoch Markengeräte durchsetzten.
Den höchsten Marktanteil hat der Untersuchung zufolge mit 14,9
% Hewlett-Packard, gefolgt von Dell mit 7,5 %. Den stärksten Zuwachs
konnte Escort mit 93,4 % verzeichnen.
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Cluster-Entwicklungsmodell in Adiyaman erfolgreich
Finansbank bringt 50 griechische Unternehmen
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Beamtenbezüge steigen um 12,2 %
Neuordnung der Kommunalfinanzierung
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Arbeitslosenquote zurückgegangen
Computerabsatz im zweiten Quartal um 8,1 %
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