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(Yeni Safak, 25.02.07) Türkische Agentur zur Promotion und Unterstützung von Investitionen wird arbeitsfähig. Die im Juni 2006 gegründete Agentur wird von Alparslam Korkmaz geleitet. Sie verfügt über 30 Mitarbeiter im Inland und 15 Vertreter im Ausland. Je zwei von ihnen sind in den USA und Kanada tätig, die übrigen in Deutschland, Frankreich, England, Italien, Russland, Israel, Dubai, Saudi Arabien, Indien, China und Japan. Die Agentur hat es sich zum Ziel gesetzt, das Volumen der ausländischen Direktinvestitionen auf mindestens 20 Mrd. Dollar/Jahr zu heben und mittelfristig die Türkei unter die fünf Länder zu bringen, die weltweit am meisten ausländische Investitionen anziehen.
- (Dünya, 23.02.07) Hilton plant 25 neue Hotels in der Türkei. Zurzeit betreibt die Hilton Gruppe in der Türkei 7 Hotels unter ihrem eigenen Markennamen sowie das Conrad Hotel in Istanbul. Geplant sind weitere Hotels in Istanbul sowie in Bursa, Denizli, Eskisehir, Samsun, Trabzon, Erzurum, Gaziantep, Sanliurfa und Malatya. Nach Angaben des Unternehmens erreichten die Hotels in der Türkei eine Auslastung von 65 %. In diesem Jahr will man 73 % erreichen. Die weltweite Erweiterungsstrategie der Hilton Gruppe sieht den Bau von 775 neuen Hotels mit einer Kapazität von 110.000 Zimmern vor.
- (Radikal 22.02.07) Mortgage-Gesetz verabschiedet. Das Gesetz zum hypothekenfinanzierten Wohnungsbau ist mit den Stimmen der Opposition im Parlament verabschiedet worden. Entfallen ist jedoch der ursprünglich vorgesehene Steuernachlass für diejenigen, die auf diese Weise ihr erstes Eigenheim finanzieren. Zu den Neuerungen des Gesetzes gehört, dass außer den Banken ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes auch Leasing- und Verbraucherfinanzierungsgesellschaften Wohnungsfinanzierungen anbieten können. Bereits vereinbarte Wohnungsfinanzierungen gehen automatisch in den neuen Rechtsrahmen über. Gegen den automatischen Übergang zum Mortgage-System kann jedoch binnen drei Monaten nach Veröffentlichung im Staatsanzeiger bei der jeweiligen Bank Einspruch erhoben werden. Wer das neue System nutzen möchte, muss über 25 % Eigenkapital verfügen und kann 75 % als Hypothek aufnehmen. Als Verzinsung sind Festzinsen, variable Zinsen sowie ein Mischsystem vorgesehen.
- (Dünya, 22.02.07) Sondersteuer auf mitgebrachte elektrische Geräte. Für den Verbleib in der Türkei, aber nicht zu Handelszwecken eingeführte elektrische Geräte wie Fernseher, Laptops oder Videokameras werden mit einem erhöhten Steuersatz belegt. So kostet die Einfuhr eines Farbfernsehers mit 51-er Bildschirm 55 Euro, größere 120 Euro. Video-Geräte und Kameras kosten 180 Euro und integrierte Geräte (CD, Cassettenrekorder, Fernseher mit Videoaufzeichnung) zwischen 50 und 215 Euro.
- (Radikal, 22.02.07) Wettbewerb um ausländische Investitionen wird in kommenden Jahren härter. Der Chefökonom der Weltbank Rodrigo A. Chavez erklärte auf einer vom Verein ausländischer Direktinvestoren YASED und der Zeitschrift Finansdünya durchgeführten Konferenz, dass mit einem Rückgang beim Volumen transnationaler Investitionen zu rechnen sei. Angesichts dieses Rückgangs werde sich der Wettbewerb um solche Investitionen verschärfen. Länder wie Indien und Russland böten Bedingungen, über die die Türkei derzeit nicht verfüge. Es müsse darum in den kommenden Jahren mit einem Rückgang gerechnet werden. Der einzige Weg, in diesem Wettbewerb Schritt zu halten, sei ein starkes Wirtschaftswachstum. Außerdem dürfe das Zahlungsbilanzdefizit nicht über acht Prozent des Bruttosozialproduktes steigen.
- (Dünya, 21.02.07) Pro-Kopf-Einkommen weiterhin niedrig. Wenngleich die Türkei nach Daten des europäischen Statistikinstitutes Eurostat unter den 30 erfassten europäischen Ländern mit ihrem Bruttoinlandsprodukt auf Rang 8 liegt, belegt sie beim Pro-Kopf-Einkommen nur den vorletzten Rang vor Makedonien. Auf einem Index, bei dem der Durchschnitt der 25 EU-Mitgliedsstaaten = 100 gesetzt ist, liegt die Türkei bei einem Wert von 28,2 Punkten. Die Projektion von Eurostat geht davon aus, dass die Türkei bis 2008 einen Wert von 29,9 Punkten erreichen wird, was jedoch deutlich hinter dem Wachstumstempo von Bulgarien und Rumänien zurückbleibt, die von 2005 bis 2008 einen Zuwachs um 4 bzw. 4,3 Punkten haben werden. Der Eurostat bericht weist für die Türkei außerdem eine langsam zurückgehende Arbeitslosenquote sowie ein langsames Absinken der Inflation aus. Für dieses Jahr rechnet Eurostat mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,8 % und im kommenden Jahr um 6,1 %.
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