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- (Brücke, Juni-Ausgabe/RA Senyurt-Sarigül) Ausweisnummer für Ausländer. Wer sich länger als sechs Monate in der Türkei aufhällt und über eine Aufenthaltserlaubnis verfügt, benötigt eine Kimlik Numarasi (Ausweisnummer). Die Nummer kann entweder von der Ausländerbehörde erfragt oder aber über das Internet über die Adresse: tckimlik.nvi.gov.tr abgefragt werden.
- (TESEV, 20.06.07) Auseinandersetzung mit Nationalismus. Am Mittwoch stellte die Türkische Stiftung für sozioökonomische Studien (TESEV) den von Ferhat Kentel (Bilgi Universität), Meltem Ahiska (Bosporus Universität) und Firat Genc (Bilgi Universität) zusammengesetellten Bericht "Die unzerbrechliche Einheit des Volkes" vor. Es ist der vierte Band im Forschungsprogramm "Wahrnehmung und Geistesstrukturen" und zugleich Abschluss des Projekts. Nach der Untersuchung von Nationalismus als eine sich "durch Konsum reproduzierende Haltung" wird der Beziehung zwischen Nationalismus und Religion in der Türkei nachgegangen. Eine besondere Analyse wird zum nationalistischen Diskurs von und über Kurden durchgeführt. (link, türkisch)
- (ABHaber, 19.06.07) EU-Kommission empfiehlt Vorbedingungen für das Kapitel "Freizügigkeit von Waren". Mit Verweis auf die Ausstehende vollständige Anwendung des Ergänzungsprotokolls zur Zollunion (vollständiger Einschluss Zyperns in die Zollunion) sowie Beschränkungen bei alkoholischen Getränken und dem Import von gebrauchten Kraftfahrzeugen sieht die EU-Kommission im zugehörigen Screening Bericht bisher die Voraussetzungen nicht gegeben, die Aufnahme von Verhandlungen in diesem Kapitel zu empfehlen.
- (Cumhuriyet, 16.06.07) Zweites Veto gegen Verfassungspaket. Wie erwartet hat Staatspräsident Sezer das Verfassungspaket, dem er bereits zuvor nicht zugestimmt hatte, erneut zurückgewiesen. Sezer ordnete an, dass das Paket, das die Amtszeit des Präsidenten, dessen Direktwahl, die Amtszeit des Parlaments sowie dessen Beschlussfähigkeit ändert, einem Referendum unterzogen wird. Zugleich erhob er Klage wegen einer Änderung der parlamentarischen Geschäftsordnung, die bei der Verabschiedung des Änderungspaketes zum Tragen kam. Sezer hatte gegen die Änderungen eingewandt, dass sie einen schwerwiegenden Eingriff ins politische System darstellen, der nicht auf die Schnelle von einem Parlament beschlossen werden sollte, das bereits einen Neuwahlbeschluss gefasst habe.
- (Cumhuriyet, 16.06.07) Erdogan ruft zu gemeinsamer Strategie gegen den Terrorismus auf. Ministerpräsident Erdogan hat seinen irakischen Amtskollegen al Maliki in die Türkei eingeladen, um das Problem der Terrorismusbekämpfung zu beraten. Zugleich rief Erdogan zu einem Gespräch mit Medienvertretern und politischen Partein auf, um eine gemeinsame Politik in dieser Frage zu entwickeln.
weitere Kurzmeldungen
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Ausweisnummer für Ausländer
Auseinandersetzung mit Nationalismus
EU-Kommission empfiehlt Vorbedingungen für das Kapitel "Freizügigkeit von Waren"
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