| |
- (Zaman, 17.11.07) IMF legt Türkei-Bericht vor. Im Rahmen des Stand-By Abkommens mit der Türkei hat der IMF einen Bericht über die Stabilität des türkischen Finanzwesens vorgelegt. Der Tenor des Berichts stellt den Stabilitätsgewinn der türkischen Volkswirtschaft in den vergangenen fünf Jahre in den Vordergrund. Angemerkt wird jedoch auch, dass zur Sicherung dieses Prozesses ein vorsichtiges Vorgehen geboten sei. Während unmittelbare Risikofaktoren nicht festgestellt wurden, werden gleichwohl Schwachstellen aufgeführt. Neben dem hohen Zahlungsbilanzdefizit werden das neu eingeführte Mortgage-System sowie die Notwendigkeit, die Inflation auf niedrigerem Niveau zu stabilisieren und eine weitere Absenkung der staatlichen Verschuldungsrate aufgeführt.
- (Milliyet, 14.11.07) IMF: Inflation in der Türkei nächstes Jahr niedriger als in Osteuropa. In einem Europa-Bericht untersucht der IMF die neuen mittel- und osteuropäischen Mitgliedsländer sowie die Türkei. Während für die Türkei im kommenden Jahr die Inflation auf 4,6 % geschätzt wird, beläuft sich die Schätzung für die neuen Mitgliedsländer auf durchschnittlich 6,8 %. Das Wirtschaftswachstum der neuen Mitgliedsländer wird der Prognose zufolge bei 6,3 %, in der Türkei bei 5,3 % liegen. Beim Zahlungsbilanzdefizit der Türkei wird von einem leichten Absinken von 7,5 % des Bruttosozialprodukts auf 7 % ausgegangen.
- (Milliyet, 14.11.07) Gewerkschaftsbund Türk Is für arbeitsplatzschaffende ausländische Investitionen. Der Gewerkschaftsbund Türk Is will im kommenden Jahr eine Kampagne starten, vor allem in der Türkei produzierte Waren zu konsumieren. Zugleich will Türk Is einer Ablehnung ausländischer Investitionen entgegenwirken - es sei im Interesse der abhängig Beschäftigten, Investitionen und Produktion im Land zu unterstützen.
- (Dünya, 14.11.07) Bewältigungsstrategien der teuren Lira der türkischen Exportwirtschaft. Doz. Dr. Yasar Uysal von der Universität Izmir ging in einer Untersuchung der Frage nach, wie sich der türkische Export von 2002-2007 nahezu verdoppeln konnte, obwohl der Dollar im gleichen Zeitraum um 40 % an Wert verlor. Er fand 13 Faktoren, die dazu beigetragen haben: (1) Übergang zu importierten Vorprodukten; (2) Nutzung von Krediten aus dem Ausland; (3) Rückgang des Zinsniveaus; (4) Steigerung der Arbeitsproduktivität; (5) Rückgang des Reallohns; (6) Extremer Kursanstieg 2001; (7) Wertgewinn des Euros gegenüber dem Dollar; (8) Fiktiver Kursanstieg angesichts Wechselkursparitäten; (9) Unzureichende Binnennachfrage; (10) Vermeidung des Verlusts von Märkten; (11) Erwartung eines Wechselkursanstiegs; (12) Zunahme des Einsatzes von Subunternehmen; (13) Senkung der Körperschaftssteuer.
- (Cumhuriyet, 13.11.07) Vermögenskonzentration hat zugenommen. Gestützt auf Daten der türkischen Bankenvereinigung wie der CHP-Abgeordnete Bülent Tanla darauf hin, dass 3,4 % der Bankkunden über 90 % der Bankguthaben verfügen. Vor der Finanzkrise von 2001 verfügten 10 % der Bankkunden über 90 % der Guthaben.
- (Dünya, 12.11.07)
Exportziel des Kfz-Nebengewerbes 6,5 Mrd. Dollar. Der Verein des Kfz-Nebengewerbes TAYSAD strebt in diesem Jahr ein Exportvolumen von 6,5 Mrd. Dollar an. Die Generalsekretärin des Verein Özlem Gülsen erklärt, dass der Jahresumsatz in diesem Jahr bei 9,4 Mrd. Dollar liegen werde. Sie wies darauf hin, dass mit den Ausbauplänen des Kfz-Baus das bis 2010 geplante Investitionsvolumen bei 9 Mrd. Dollar liege. Davon entfallen 3,5 Mrd. Dollar auf Kapazitätserweiterungen und 2 Mrd. Dollar auf technologische Investitionen. Gemäß dieser Planung werden 200.000 neue Arbeitsplätze entstehen und das Exportvolumen des Kfz-Sektors auf 25 Mrd. Dollar ansteigen.
weitere Kurzmeldungen
|
IMF legt Türkei-Bericht vor
IMF: Inflation in der Türkei nächstes Jahr niedriger als in Osteuropa
Gewerkschaftsbund Türk Is für arbeitsplatzschaffende ausländische Investitionen
Bewältigungsstrategien der teuren Lira der türkischen Exportwirtschaft
Vermögenskonzentration hat zugenommen
Exportziel des Kfz-Nebengewerbes 6,5 Mrd. Dollar
Archiv
Zurück |