Jahrgang 5 Nr. 29 vom 17.07.2008
Kurzmeldungen 

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  • (NTV, 17.07.08) Polizeieinsatz gegen Streikende. Ein Marsch von Beschäftigten der Großstadtverwaltung Istanbul, mit dem sie ihren Streikbeschluss bekannt machen wollten, wurde von der Polizei unter Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas aufgelöst. Ein Sprecher des Gewerkschaftsbundes Türk Is bewertete das Vorgehen als Ausdruck der Intoleranz gegenüber gewerkschaftlichen Rechten.
  • (Radikal, 16.07.08) Botschafterkonferenz in Ankara. Erstmals hat das türkische Außenministerium alle Botschafter zu einer Klausurtagung nach Ankara gerufen. Dem Titel zufolge soll die Konferenz zur Entwicklung einer "Vision der türkischen Außenpolitik" beitragen. Vorgesehen ist ein breites Spektrum von Themen, wobei im Radikal-Artikel insbesondere die Beziehungen zu den USA vor dem Hintergrund der Präsidentschaftswahlen hervorgehoben werden.
  • (Cumhuriyet, 15.07.08) Ahmet Türk Favorit bei DTP-Vorstandswahl. Bei einem Parteikongress in Diyarbakir sicherte sich Ahmet Türk die Unterstützung der Parlamentsfraktion im Vorfeld des Wahlparteitags am kommenden Wochenende. Zwar hatten die Parlamentarier Türk dazu gedrängt, die jetzige kommissarische DTP-Vorsitzende Emine Ayna als Stellvertretende Parteivorsitzende zu nominieren, doch erklärte Türk, er ziehe es vor mit einer ihm nahestehenden Person zu arbeiten. In der Abschlusserklärung des Kongresses wurde die Unterscheidung zwischen "Falken" und "Tauben" in der Partei zurückgewiesen und auf Defizite bei der politischen Arbeit mit Frauen und Jugendlichen hingewiesen.
  • (Cumhuriyet, 15.07.08) Übereinkunft zur Zukunft von Faruk Sen. In einem Gespräch zwischen Sen und dem nordrheinwestfälischen Integrationsminister Armin Laschet wurde ein Kompromiss gefunden. Demnach scheidet Faruk Sen aus dem von ihm gegründeten Zentrum für Türkeistudien zum 31.12.2008 aus. Von 2009 bis 2010 wird Sen die Leitung der Stiftung zur Gründung einer deutschen Privatuniversität in Izmir übernehmen.
  • (Cumhuriyet, 14.07.08) Verschmutzung des Marmara Meeres besorgniserregend. Ein Mitarbeiter an einem Forschungsprojekt zur Wasserqualität der Istanbul Universität erklärt, dass sowohl im Hinblick auf die Wasserqualität als auch hinsichtlich der Entwicklung des Fischbestands Anlass zur Sorge besteht. In dem Beitrag wird u.a. auf das Goldene Horn eingegangen. Als Ursachen werden neben der durch das Schwarze Meer eingebrachten Verschmutzung auch die Zusammenballung von Wirtschaft und Industrie im östlichen Maramara Meer angeführt.

weitere Kurzmeldungen

Polizeieinsatz gegen Streikende


Botschafterkonferenz in Ankara


Ahmet Türk Favorit bei DTP-Vorstandswahl


Übereinkunft zur Zukunft von Faruk Sen


Verschmutzung des Marmara Meeres besorgniserregend

 

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