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- German-Turkish Masters Program in Social Sciences - Bewerbungsschluss am 29. Mai 2009. Im gemeinsam von der Humbold Universität zu Berlin und der Middle East Technical Universität (ODTÜ) durchgeführten Studiengang sind noch Studienplätze frei. Der Studiengang sieht ein Jahr Ausbildung an der ODTÜ (Ankara) und ein Jahr in Berlin vor. Stipendienmöglichkeiten werden geboten. Weitere Informationen: www.bgss.hu-berlin.de/masters/getma
- (NTV, 19.03.09) Kurdisches Radio und arabisches Fernsehen angekündigt. Bei einer Sendung von TGRT kündigte Ministerpräsident Erdogan an, dass nach der Einführung des kurdischsprachigen Fernsehkanals TRT6 die Vorbereitungen für einen arabischsprachigen Fernsehkanal der staatlichen Sendeanstalt TRT weitgehend abgeschlossen sind. Außerdem kündigte Erdogan ein kurdischsprachiges Radioprogramm an, das landesweit ausgestrahlt werden soll.
Am 20. März meldet außerdem die Tageszeitung Cumhuriyet, dass die Aufsichtsinstitution für privates Fernsehen und Radio RTÜK eine Lockerung der Beschränkungen bei Sendungen in anderen Sprachen als Türkisch plant. Bisher dürfen Privatsender täglich 45 Minuten mit insgesamt vier Stunden in der Woche in anderen Sprachen senden. Geplant ist nun, die Zeitspanne auf einen halben Tag zu verlängern. Außerdem ist vorgesehen, die Verpflichtung türkischer Untertitel auf Nachrichtensendungen zu beschränken.
- (Cumhuriyet, 19.03.09) Bereicherungsvorwürfe gegen Stadtsanierungsprojekt Sulukule. International ist das Stadtsanierungsprojekt im Viertel Sulukule im Stadtbezirk Fatih (Istanbul) ohnehin umstritten. Eine von Roma geprägte Nachbarschaft wird enteignet und umgesiedelt. Nun erhebt der CHP-Bürgermeisterkandidat von Fatih unter Nennung von Namen den Vorwurf, dass die enteigneten Immobilien von Verwandten von AKP-Politikern und leitenden Beamten des Stadtbezirks aufgekauft wurden.
- (Cumhuriyet, 17.03.09) Harte Reaktion auf Protest beim UN-Wasserforum. Auf Proteste anläßlich des 5. Weltwasserforums reagierte die türkische Polizei hart. Eine Demonstration vor dem Gerichtskomplex in Beyoglu wurde aufgelöst und 17 Demonstranten festgenommen. Zwei Ausländer, die ein Transparent bei der Eröffnungsveranstaltung öffneten, wurden festgenommen und abgeschoben. Auf die Festnahme und Abschiebung reagierten die Vertreterin der Heinrich-Böll Stiftung in der Türkei Ulrike Duffner und die Bundestagsabgeordnete Claudia Roth mit Presseerklärungen, in denen sie der türkischen Regierung mangelnde Toleranz gegenüber Kritik vorwarfen.
Die Proteste richteten sich insbesondere gegen Versuche, Wasser in eine Ware zu verwandeln.
- (14.03.09) Internationales Wassergericht tagte in Istanbul / Empfehlungen und Reden. Bei der Sitzung der Initiative "Wassergericht" in Istanbul standen mehrere Staudammprojekte in Lateinamerika und der Türkei auf der Tagesordnung. Reden und Empfehlungen können über folgende Links eingesehen werden: Rede Ulrike Duffner (deutsch), Rede Javier Bogantes (englisch), Empfehlungen (englisch), Munzur (englisch), Brasilien (englisch), Mexiko (englisch), Ilisu (englisch), Yusufeli (englisch)
weitere Kurzmeldungen
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German-Turkish Masters Program in Social Sciences - Bewerbungsschluss am 29. Mai 2009
Kurdisches Radio und arabisches Fernsehen angekündigt
Bereicherungsvorwürfe gegen Stadtsanierungsprojekt Sulukule
Harte Reaktion auf Protest beim UN-Wasserforum
Internationales Wassergericht tagte in Istanbul / Empfehlungen und Reden
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