Zwei Maßnahmen gegen mögliche Folgen des Krieges
Die türkische Zentralbank hat in der Nacht zum 2. März zwei Maßnahmen verkündet, die dazu beitragen sollen, die möglichen wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges auf die türkische Wirtschaft abzuwehren. Zum einen wurde beschlossen, die 1-wöchigen Repo-Ausschreibungen vorübergehend auszusetzen. Wie die Tageszeitung „Karar“ ausführlich erläutert, zielt diese Maßnahme darauf ab, die Türkische Lira (TL) zu stützen, indem zugleich Banken und Spekulanten daran gehindert würden, TL billig zu erwerben und in Panik Devisen zu kaufen. Im zweiten Schritt leitet die Zentralbank Termingeschäfte mit der TL ein, um ein reibungsloses Funktionieren des Devisenmarktes zu gewährleisten, Wechselkursschwankungen vorzubeugen und die Devisenliquidität auszugleichen.
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