Inflation frisst den Mindestlohn auf
Dem Inflationsbericht der Forschungszentrale der Gewerkschaftsföderation DISK-AR zufolge belief sich im Februar 2026 der inflationsbedingte Verlust des Mindestlohns auf 2.232 TL. Der Nettomindestlohn liegt seit Anfang Januar bei 28.075 TL. Der Verlust bei der niedrigsten Rente, die Anfang Januar auf 20.000 TL angehoben wurde, kommt laut dem Bericht auf 1.590 TL. Der DISK-AR-Bericht führt zudem vor Augen, dass die Inflation sich auf verschiedene Einkommensgruppen unterschiedlich auswirkt. Wie auch die Tageszeitung „Karar“ anmerkt, hebt der Bericht besonders hervor, dass der Druck, über die Runden zu kommen, bei den einkommensschwachen Gruppen sehr hoch ist. Um die Fixausgaben wie Miete und Transport begleichen zu können, sinkt bei diesen Gruppen der Anteil der Lebensmittelausgaben.
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