Istanbul Post

Getreidedepot der Türkei trocknet aus

In der zentralanatolischen Provinz Konya, die auch als das Getreidedepot der Türkei bezeichnet wird, läuten für die Grundwasserbestände die Alarmglocken. Experten melden, dass der Grundwasserstand um 45 Meter gesunken sei. Sollte der Wasserverbrauchnicht sparsam erfolgen, werde in naher Zukunft Bewässerungslandwirtschaft zur Diskussion stehen müssen. In der Provinz Konya, wo 10 Prozent der gesamten Landwirtschaftsproduktion der Türkei erfolgt, wird jährlich ca. 4,5 Milliarden Kubikmeter Wasser verbraucht. Als Hauptursachen des Grundwasserrückgangs werden Dürre und unüberlegter Wasserverbrauch genannt.

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