Innenminister erteilt keine Erlaubnis für Respektlosigkeitsermittlung
Anfang Mai musste Istanbuls Oberbürgermeister Imamoğlu auf Initiative des Innenministeriums eine Aussage machen. Der Vorwurf gegen ihn lautete, im Mausoleum des Konstantinopel-Eroberers Fatih Sultan Mehmeds mit den Händen hinter dem Rücken gelaufen zu sein. Der Innenminister, Süleyman Soylu, erklärte, Hände hinter dem Rücken sei seiner Meinung nach eine Straftat und Respektlosigkeit, doch werde er keine Erlaubnis für eine Ermittlung gegen Imamoğlu erteilen. Die schriftliche Aussage von Imamoğlu im Rahmen der Voruntersuchung war dem Innenministerium vorgelegt worden.
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