Verbrauchervereine diskutieren Immobilienverkaufsverbot an Ausländer
Nachdem in Kanada der Immobilienverkauf an Ausländer für 2 Jahre gestoppt wurde, ist auch in der Türkei eine Diskussion über die Einführung einer ähnlichen Maßnahme ausgebrochen. Laut Meldung von Leyla Ilhan in der Wirtschaftszeitung „Ekonomim“ wird von Vertretern von Verbraucherverbänden und Wissenschaftlern ein Immobilienverkaufsverbot an Ausländer befürwortet, da das Wohlergehen der Bürger der Hauptzweck des Staates sein müsse. Ein solches Verbot würde nicht nur den übermäßigen Anstieg der Immobilienpreise stoppen, sondern auch die Mieten auf ein angemessenes Niveau senken. Doch nach Meinung einiger Branchenvertreter würde ein Verkaufsverbot die Nachfrage für Luxuswohnungen stoppen, und die Türkei würde einen jährlichen Einkommensverlust von 10 bis 15 Mrd. TL erleiden.
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