Verbleib der Erdbebensteuergelder wird hinterfragt
Kurz nach dem großen Marmara-Erdbeben (1999) wurde die Sonderkommunikationssteuer, die in der Öffentlichkeit als „Erdbebensteuer“ bekannt ist, eingeführt. Eine Folge der jüngsten Erdbebenkatastrophe im Südosten des Landes ist, dass sie die Frage nach dem Verbleib der seit 1999 eingetriebenen Sonderkommunikationssteuergelder aufwirft. Die Tageszeitung Karar hat zusammengestellt: In den 23 Jahren zwischen 2000 und 2022 wurden insgesamt 87 Mrd. 998 Mio. TL Sonderkommunikationssteuergelder eingenommen. Wenn diese Steuerbeträge zweckgerecht eingesetzt worden wären, hätten in diesen 23 Jahren insgesamt 1 Mio. 127 neue, vielleicht auch weitaus erdbebenresistentere Wohnräume in der Größe von 112 Quadratmetern entstehen können.
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