Imamoğlu mit neuem Verfahren konfrontiert
Gegen Istanbuls Oberbürgermeister Ekrem Imamoğlu wurde ein neues Verfahren eröffnet. Imamoğlu wird vorgeworfen, den AKP-Bürgermeister des Istanbuler Bezirks Tuzla als einem Amtsträger öffentlich beleidigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von bis zu 28 Monaten. Sollte die geforderte Strafe verhängt und genehmigt werden, würde für Istanbuls Oberbürgermeister eine Phase des „politischen Verbots“ beginnen. Der Vorwurf geht auf ein Ereignis am 25. Oktober 2022 während einer von Imamoğlu organisierten Eröffnungszeremonie in Tuzla zurück. Als der AKP-Tuzla-Bürgermeister, Sadi Yazici, bei seiner Ansprache Dankesworte für den ehemaligen Istanbul-Oberbürgermeister Kadir Topbaş und Präsident Erdoğan aussprach, reagierte die versammelte Menge mit Protestrufen. Daraufhin betrat Imamoğlu das Podium und sagte, dieser Freund (gemeint der Tuzla-Bürgermeister) sei gekommen, um an diesem Ort Spannung zu schüren.
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