Mangelernährung bei erdbebenbetroffenen Kindern
Die Gesundheitsgewerkschaft der Ärztevereinigung hat in den Bezirken Samandağ, Antakya und Defne der Provinz Hatay, die bei dem Erdbeben am 6. Februar 2023 schwer erschüttert wurden, eine Studie mit 564 Kindern unter 5 Jahren durchgeführt. Diese Zeigt, dass bei 6,2 Prozent der Kinder eine Retardierung im Wachstum, bei 8,9 Prozent Untergewicht und bei 4,4 Prozent Übergewicht wegen schlechter bzw. Mangelernährung festgestellt wurden. Nur 33,5 Prozent der Familien haben regelmäßigen Zugang zu Nahrungsmitteln. 76,3 Prozent der Familien haben keinen sicheren Arbeitsplatz und 56,7 Prozent verfügen über kein regelmäßiges Einkommen. Fast die Hälfte der Familien hat keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Wasser. Die Studie führt dies auf mangelnde, unzulängliche Wasserverteilung sowie Wasserausfälle zurück.
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