Auch der Salda See ist gefährdet
Der zwischen Denizli und Burdur liegende Salda See, der erst im vergangenen August auf dem Weltgeologiekongress in Südkorea zum „Repräsentant des Mars auf der Erde“ erklärt und in die Liste der 100 wichtigsten geologischen Welterben aufgenommen wurde, ist von der Dürre der letzten Jahre stark betroffen. Wie ein Beitrag in der Tageszeitung „Karar“ zeigt, haben neben dem Wasserverlust auch die Umweltzerstörung im Salda See alarmierende Ausmaße angenommen. Nach Angaben des wissenschaftlichen Beraters des Naturschutzverbandes, Dr. Erol Kesici, hat sich die Seeoberfläche von 44 km² auf weniger als 41 km² verringert. Auch die Tiefe sei auf weniger als 180 Meter zurückgegangen. Zu den Hauptursachen für den Wasserverlust und Bodendegradation werden neben der Dürre auch Verschmutzung, Sondierungsbrunnen sowie der Landwirtschafts- und Tourismusdruck gezählt.
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