Istanbul Post

Großteil des Landes mit Wüstenbildung konfrontiert

Dem neuen Dürrebericht der Vereinten Nationen zufolge zählt die Türkei aufgrund ihrer semiariden Bodenbeschaffung und der Anfälligkeit für Bodenfragmentierung zu den vom Klimawandel stark gefährdeten Ländern. Laut dem Bericht ist 88 Prozent der Türkei-Fläche mit der Gefahr der Wüstenbildung konfrontiert. Laut den Prognosen des Berichts könnten die Niederschläge in der Türkei bis Ende des Jahrhunderts um 30 Prozent zurückgehen und die Durchschnittstemperaturen um 4 bis 5 Grad steigen. Ein Beitrag in der Tageszeitung „Karar“ verweist auf die Feststellung, dass die Türkei, die 2019 von der OECD als „wasserstressiges Land“ eingestuft wurde, bis 2030 den Status eines „wasserarmen Landes“ erreichen könnte.

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