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Das  wöchentliche deutschsprachige  Internetmagazin  der  Türkei

Jahrgang 5 Nr. 27 vom 3.07.2009
Kurzmeldungen 

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  • (Cumhuriyet, 3.07.09) Zehntausende zum Jahrestag des Sivas Massakers auf der Straße. In verschiedenen Städten der Türkei protestierten Zehntausende gegen das Sivas Massaker vor 16 Jahren. Ihre Hauptforderung lautete, das Madimak Hotel, in dem 35 Teilnehmer an einer alevitischen Pir Sultan Veranstaltung getötet wurden, in eine Gedenkstätte umzuwandeln.
  • (NTV, 1.07.09) Türk Is erklärt Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für gescheitert. Im Anschluss an ein Gespräch mit Ministerpräsident Erdogan erklärte der Vorsitzende des Gewerkschaftsbunds Türk Is Mustafa Kumlu, dass die Gespräche gescheitert sind. Die Regierung habe den 300.000 als Arbeiter beschäftigten Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes einen Tarifvertrag mit Laufzeit von zwei Jahren vorgeschlagen. Für das erste Halbjahr wurden 4%, für die nächsten sechs Monate 3 % und für die beiden folgenden Halbjahre je 2,5 % Lohnerhöhung angeboten. Die Forderung der Gewerkschaften beläuft sich auf das Inflationsniveau von 2008. Die Gewerkschaften haben nun für die laufende Woche Aktionen angekündigt. Einzelne Mitgliedsgewerkschaften haben bereits Streikvorbereitungen eingeleitet.
  • (NTV, 30.06.09) Polizeihelme tragen Nummern. Nach einer Pilotphase in einigen Provinzen sollen Bereitschaftspolizisten, die bei Demonstrationen und ähnlichen Ereignissen eingesetzt werden, zukünftig Helme mit Nummern tragen. Die Nummer soll die Identifikation der Beamten erleichtern und die Untersuchung von Vorwürfen über "unverhältnismäßigen Gewalteinsatz" erleichtern.
  • (ABhaber, 30.06.09) Neues Kapitel der Beitrittsverhandlungen mit der EU eröffnet. Mit "Steuerwesen" wurde das elfte der 33 Kapitel der Beitrittsverhandlungen eröffnet. (Eigentlich war erwartet worden, dass auch "Beschäftigung und Sozialpolitik" geöffnet wird. Als Vorbedingung hätte die Türkei jedoch die Reform des Gewerkschaftsgesetzes vollziehen müssen. Das Gesetz wurde jedoch nicht - wie erwartet wurde - im April verabschiedet).
  • (NTV, 29.06.09) UNESCO gibt Istanbul noch ein Jahr Zeit. Trotz eines kritischen Berichts einer UNESCO-Delegation zum Schutz der historischen Bausubstanz in Istanbul wurde die Entscheidung, die Stadt von der Liste des Weltkulturerbes auf die Liste des bedrohten Weltkulturerbes zu übernehmen, um ein Jahr vertagt. Der Beschluss enthält eine Reihe von Empfehlungen für Maßnahmen, die bis kommendes Jahr umgesetzt werden sollen.

weitere Kurzmeldungen

Zehntausende zum Jahrestag des Sivas Massakers auf der Straße


Türk Is erklärt Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für gescheitert


Polizeihelme tragen Nummern


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UNESCO gibt Istanbul noch ein Jahr Zeit

 

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