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Jahrgang 5 Nr. 20 vom 21.05.2010
Kurzmeldungen 

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  • (Dünya, 19.05.2010) Ausschreibung für dritte Bosporus-Brücke in zweieinhalb Monaten. Verkehrsminister Binali Yildirim erklärte, dass innerhalb der kommenden zweieinhalb Monate die Planungsarbeiten für die dritte Bosporus-Brücke in Istanbul abgeschlossen werden sollen. Direkt im Anschluss soll die Ausschreibung des Projekts erfolgen und unmittelbar nach ihrer Entscheidung mit dem Bau begonnen werden. (Dies bedeutet, dass auf die Stadtplanung Istanbuls keine Rücksicht genommen wird - die Brücke ist im Stadtentwicklungsplan nicht vorgesehen. Der Plan, insbesondere die Verkehrsplanung müsste abgestimmt werden, die politischen Instanzen auf Stadtbezirk und Großstadtebene beteiligt werden... Dies ist in zweieinhalb Monaten kaum möglich...).
  • (Cumhuriyet, 19.05.2010) Türkei gewinnt mehr Einfluss bei der UN. Während die Türkei vorübergehendes Mitglied im Weltsicherheitsrat ist, wirkt sie an drei UN-Projekten führend mit. Sie hat die Präsidentschaft im Nord Korea Sanktionskomitee und des Komitees zur Bekämpfung des Terrorismus inne und ist zugleich "leading country" der Afghanistan-Mission.
  • (Cumhuriyet, 18.05.2010) Pharma-Überwachungssystem am zweiten Tag zusammengebrochen. Das vom Gesundheitsministerium vorbereitete System zur Überwachung des Medikamentenmarkts brach am zweiten Einsatztag zusammen. Der Zusammenbruch führte dazu, dass bis 17.00 Uhr der Verkauf in Apothekten mehr oder weniger zum Erliegen kann. Andererseits hatten Experten bereits Tage zuvor gewarnt, dass das System nicht einsatzfähig sei und darauf hingewiesen, dass ein großer Teil der auf dem Markt befindlichen Medikamente bisher nicht über die erforderlichen Etiketten verfüge.
  • (Cumhuriyet, 17.05.2010) Iran, Brasilien und Türkei unterschreiben Atomabkommen. Nachdem Ministerpräsident Erdogan kurzfristig statt nach Aserbaidschan in den Iran reiste, wurde in Teheran ein Abkommen unterzeichnet, mit dem der Iran zusagt, 1,2 Tonnen schwach angereichertes Uran in der Türkei zu lagern. Das Iran soll durch westliche Staaten oder Russland gegen höher angereichertes Uran getauscht werden. Das Abkommen schließt jedoch nicht die Fortsetzung der Anreicherungsaktivitäten des Irans aus. Während die türkische Diplomatie davon ausging, dass das Abkommen durch die westlichen Verbündeten gedeckt sei, wurde es seitens der USA als unzureichend bewertet. Die USA drängen weiter auf eine Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran. Die iranische Führung wiederum erklärt, dass im Falle neuer Sanktionen das Abkommen aufgekündigt werden könnte.

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Ausschreibung für dritte Bosporus-Brücke in zweieinhalb Monaten


Türkei gewinnt mehr Einfluss bei der UN


Pharma-Überwachungssystem am zweiten Tag zusammengebrochen


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